Die Mineral, Hallen- und Freibäder in Stuttgart sind ein Verlustgeschäft. Foto: Peter Petsch

Die Mineral-, Hallen- und Freibäder der Landeshauptstadt haben 2013 einen Verlust von 12,29 Millionen Euro eingefahren. Sie lagen damit rund 96 000 Euro besser als vorgesehen. Bei den Besucherzahlen konnten die Bäder insgesamt zulegen.

Stuttgart - Die Mineral-, Hallen- und Freibäder der Landeshauptstadt haben 2013 einen Verlust von 12,29 Millionen Euro eingefahren. Sie lagen damit rund 96 000 Euro besser als vorgesehen. Bei den Besucherzahlen konnten die Bäder insgesamt zulegen, auch weil das Mineralbad Leuze keine Schließtage wegen der Sanierung mehr verzeichnete. Ins Leuze kamen 2013 genau 766 691 Besucher, ins Mineralbad Cannstatt 200 041, in das Bad Berg 106 421. In alle Freibäder strömten 712 569, in die Hallenbäder 459 135 zahlende Besucher, außerdem 218 495 Schüler und 145 045 Schwimmer aus Vereinen.

Bei Umsatzerlösen aus dem Badebetrieb in Höhe von 14,223 Millionen Euro legte die Stadt als Zuschussgeber für den Eigenbetrieb für jeden der 2,244 Millionen Badegäste 5,47 Euro drauf. In der Regel erhöhen die Bäderbetriebe alle zwei Jahre die Eintrittspreise. 2014 wäre die Anpassung eigentlich turnusmäßig fällig. Der nächste Aufschlag soll aber erst im Januar 2015 folgen. Hauptposten bei den Ausgaben ist der Personalaufwand (12,47 Millionen), dann folgen Ausgaben für den Unterhalt, die Sanierung und Neuplanung der Technik (11,27 Millionen Euro).

Im Wirtschaftsausschuss des Gemeinderates haben die Bäderbetriebe am Freitag auf die Konkurrenz im Umland hingewiesen. Das Wonnemar in Backnang eröffnete im Dezember 2012, das Fellbacher Bad im September 2013, außerdem gab es neue Saunen und Modernisierungen in Schorndorf, dem Fildorado und dem Merkelschen Bad in Esslingen. Einige der Stuttgarter Bäder sind nach wie vor sanierungsbedürftig, 2016 soll in Berg modernisiert werden. Saisonstart für die Freibäder ist am 26. April in Möhringen, am 17. Mai öffnen alle weiteren Freibäder.

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