Unter der Schirmherrschaft von Auma Obama werden in Stuttgart Objekte für den guten Zweck versteigert. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Mit Auma Obama und anderen prominenten Gästen wurden beim Stuttgarter Auktionshaus Eppli Objekte einer Benefizauktion präsentiert. Auch Steffi Graf und Wolfgang Schäuble trennen sich für den guten Zweck von privaten Stücken.

Stuttgart - Handsignierte Fußballschuhe von Mario Götze, ein Brief von Friedrich Schiller an Christian Gottfried Körner, eine Medaille von der ehemaligen Eiskunstläuferin Marika Kilius: Diese und zahlreiche Objekte mehr, warten derzeit im Stuttgarter Auktionshaus Eppli auf neue Besitzer. „Hier ist die Medaille doch besser aufgehoben, als bei mir Zuhause im Schrank“, sagte Marika Kilius, die eigens für die Preview am Freitagnachmittag angereist ist, lachend.

Die dort präsentierten Objekte werden am 23. und 24. November unter der Schirmherrschaft von Auma Obama, der älteren Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama, zum wohltätigen Zweck versteigert. Der Erlös wird je zur Hälfte der Stiftung der Evangelischen Landeskirche und der von Auma Obama 2001 ins Leben gerufenen Kinderstiftung Sauti Kuu zugutekommen. Die Idee zu der Benefizauktion kam Stiftungspfarrer Helmut Liebs bei der Planung der Jubiläumsveranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen der Landeskirchenstiftung. Liebs und Obama waren am Freitag ebenfalls im Stuttgarter Traditionshaus anwesend, um die kommende Auktion zu bewerben, und sich bei Unterstützern zu bedanken.

Die Auktion hat viele prominente Unterstützer gefunden

Auch für Eppli ist die Auktion etwas Besonderes. Ferdinand Eppli war auf Einladung Obamas nach Kenia in das kleine Dorf Alego gereist und hat sich vor Ort ein Bild von der Stiftungsarbeit gemacht – zur gleichen Zeit wie Barack Obama, dessen Besuch das Land in einen Ausnahmezustand versetzt hat. „Das Engagement von Sauti Kuu ist beeindruckend“, so Ferdinand Eppli als er von seiner Reise erzählt. Die Stiftung von Auma Obama ist in Deutschland und Kenia aktiv und bedeutet „Starke Stimmen“. „Wir möchten versuchen Kinder und Jugendliche zu einem eigenverantwortlichen Leben zu verhelfen. Armut ist keine Ausrede, jeder kann etwas finden, das sein Leben verbessert“, sagte Auma Obama. Unterstützung ohne Almosen. In diesem Ansatz findet Auma Obamas Stiftung ihre Übereinstimmung mit der von Helmut Liebs. „Auch wir unterstützen Menschen darin Perspektiven für ihre Zukunft zu finden“, so der Stiftungspfarrer.

Die Auktion hat in den vergangenen Wochen immer mehr prominente Unterstützer gefunden –Wolfgang Schäuble, Albert von Monaco, Steffi Graf trennten sich von privaten Stücken für den guten Zweck. Auch Auma Obama selbst hat ein Objekt für die Aution beigesteuert und ist mit gutem Beispiel vorangegangen: Einen Ring, der ihr von einer Nachbarin angefertigt wurde.

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