Stuttgart vor zehn Jahren Als es das Europaviertel noch nicht gab

Von Isabel Mayer 

In Stuttgart hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Wir haben einige Orte fotografiert und mit den „Google Street View“-Aufnahmen von August 2008 verglichen. Manche Ecken sind kaum wieder zu erkennen.

Die Aussicht von der Heilbronner Straße hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Foto: Google Street View/Lichtgut

Stuttgart - Baustellen, Umleitungen und Kräne gehören inzwischen zu Stuttgart wie der Essig zu den Linsen: Beide Paare sind einfach unzertrennlich. Wer sich die Straßen der Landeshauptstadt bei „Google Street View“ ansieht, der erkennt so manch eine Ecke kaum wieder.

Die 360-Grad-Aufnahmen, die beim Online-Dienst hinterlegt sind, wurden meistens im August 2008 aufgenommen. Inzwischen bilden sie die Stadt kaum noch so ab, wie sie heute ist. Einkaufszentren und neuer Wohnraum sind in den vergangenen zehn Jahren entstanden. Wo Baustellen waren, stehen inzwischen neue Häuser und trotzdem wird auch heute noch überall gebaut.

>> Lesen Sie hier: Teil 1 und Teil 2 der „Street View“-Serie

Wir haben mehrere Orte erneut fotografiert und mit den alten Bildern verglichen. In einer mehrteiligen Serie stellen wir die Bilder einander gegenüber.

Neue Aussicht von der Heilbronner Straße

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Wo Autofahrer im September 2009 noch Züge beobachten konnten, versperrt ihnen heute das Europaviertel die Sicht auf die Gleise. Neben dem Milaneo und der Stadtbibliothek entstanden hauptsächlich moderne Büro- und Wohngebäude.

Fertig ist die Baustelle rund um das Stuttgart-21-Areal noch lange nicht: Die unterirdische Stadtbahn-Haltestelle „Stadtbibliothek“ wird noch immer umgebaut. Außerdem hatte ein Architekturwettbewerb im Juli 2017 einen letzten Grundstücksplatz vergeben: Zwischen der Stadtbibliothek und der Heilbronner Straße soll bis 2020 ein 60 Meter hoher Hotelturm entstehen.

Stauffenbergstraße in neuem Glanz

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Wer aus Stuttgart kommt und Einkäufe auf der Königstraße erledigen muss, der weiß: Jederzeit, nur nicht samstags. Wer trotzdem nicht um den Einkaufsbummel am Wochenende herum kommt und den Menschenmassen und Fundraisern ausweichen möchte, den verschlägt es häufig in die parallel verlaufende Stauffenbergstraße. Auch hier hat sich in den vergangenen zehn Jahren etwas getan: Gerüste und Bauschutt sind Geschichte. Der schöne Blick auf die Jubiläumssäule bleibt.

Das Gerber neben der Paulinenbrücke

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Seit 2014 sehen Autofahrer auf der Paulinenbrücke kein Bürogebäude mehr. An seinem Platz in der Tübinger Straße steht jetzt das Gerber. Die Fassade des Einkaufszentrums erstreckt sich bis zur Marienstraße.