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Stuttgart und Region Umwelt reagiert auf Trockenperiode

Von red 

 Foto: Hansen/SWBB
Foto: Hansen/SWBB

Die Hitze sorgte in den letzten Wochen zwar für viel Urlaubsfeeling, aber geht auch bei dem ein oder anderen mit körperlichen Beschwerden einher. Jedoch nicht nur Menschen macht das Wetter zu schaffen, auch die Umwelt in Stuttgart und Region leidet darunter. Wie dieser Trockenperiode entgegen gewirkt wird, lesen Sie hier.

Kleine Verschnaufpausen von den drückenden Temperaturen waren den Stuttgartern in den letzten Tagen vergönnt. Bereits gegen Ende dieser Woche klettern die Temperaturen jedoch wieder an die 30 Grad Grenze. Aber nicht nur Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf Hitze, den einen freut es, der andere leidet und klagt über Müdigkeit. Auch die Umwelt reagiert auf die lange Trockenperiode.

Wenig Sauerstoff in den Flüssen

Die anhaltenden warmen Temperaturen der letzten Wochen und der fehlende Niederschlag senken den Sauerstoffgehalt in den Flüssen. Das kann für die darin lebenden Fische sehr bedrohlich sein. In Gewässern gelten weniger als 4,5 Milligramm pro Liter als kritische Marke des Sauerstoffgehalt. Sollte dieser Wert unterschritten werden, besteht akute Gefahr für die Überlebenschance der darin lebenden Fische.

Wasserkraftwerke pausieren über Nacht

Damit die Gewässer geschont werden, haben sich einige Betreiber von Wasserkraftwerken dazu entschlossen ihre Anlagen über Nacht auszuschalten und auf die Stromerzeugung zu verzichten. Dazu gehört auch das Wasserkraftwerk an der Enz, der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen. Seit 8. August wird die Anlage über Nacht ausgeschaltet. Grund ist die derzeitig ökologisch kritische Lage des Gewässers. Zwischen 22 und 7 Uhr stehen die Maschinen im Enzkraftwerk still.

Sauerstoffanteil soll gesteigert werden

In diesem Zeitraum wird das Wasser über das Wehr gelenkt damit mehr Sauerstoff in den Fluss gelangt. Weil die Luft in diesem Zeitraum kühler als tagsüber ist und besonders in den Morgenstunden der Sauerstoffgehalt sehr niedrig ist, wird diese Maßnahme in der Nacht durchgeführt. Die Stadtwerke setzen dies fort, bis eine Änderung der Wetterlage zu erkennen ist. In dieser Zeit verzichten Sie auf die Energieerzeugung aus Wasserkraft zum Wohl der Fische.