Die Bushaltestelle am Friedhof wird barrierefrei umgestaltet. Foto: Mathias Kuhn

Die Endstation der Buslinie 62 in der Asangstraße wird umgestaltet – und in diesem Zusammenhang auch barrierefrei. Dafür muss die Fahrbahn allerdings um etwa 25 Zentimeter verschmälert werden.

Uhlbach - Noch wird an der Bushaltestelle am Uhlbacher Friedhof gearbeitet. Die Netze BW erneuert Leitungen. Der Autoverkehr wird an der Baustelle durch Lichtsignalanlagen gesteuert. Die Endhaltestelle der Buslinie 62 ist derzeit verlegt. Statt direkt am Friedhof in der Asangstraße wendet der Bus zurzeit und hält wenige Meter nach der Wendeschleife auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Vor dort startet er auch seine Fahrt nach Rohracker. Viele Busfahrgäste und auch einige Bezirksbeiräte hatten die Hoffnung, dass im Zuge der Kanalbauarbeiten auch die eigentliche Endhaltestelle am Friedhof umgebaut wird.

Ein Wunsch wird wahr

Seit Jahren drängen SSB-Kunden und Bezirksbeiräte auf einen barrierefreien Zugang und Ausstieg. Schließlich werde die Bushaltestelle von älteren Friedhofsbesuchern, von Spaziergängern, von Touristen, aber auch von älteren Uhlbacher Bürgerinnen und Bürgern, die in Obertürkheim einkaufen wollen, genutzt. Sowohl beim Ein- als auch beim Ausstieg müssen die Fahrgäste bislang eine größere Höhendifferenz überwinden. Für Gehbehinderte sei dies ein Hindernis, bemängelten die Bezirksbeiräte beispielsweise auch beim Stadtbezirksrundgang mit Verwaltungsbürgermeister Fabian Mayer. Rollstuhlfahrer, Eltern mit einem Kinderwagen oder Verbraucher mit einem Einkaufswagen seien beim Ein- und Ausstieg oft auf Hilfe angewiesen. Deswegen wird der Umbau der Busendstation zu einer barrierefreien Haltestelle gefordert. Das Ende der Kanalbauarbeiten galt als guter Zeitpunkt für die Umgestaltung. Doch Bezirksvorsteher Peter Beier musste den Bezirksbeiräten eine gute und eine bedauerliche Nachricht überbringen: „Die Endhaltestelle wird vermutlich im kommenden Jahr zu einer barrierefreien Haltestelle umgebaut, allerdings können diese Arbeiten nicht gleich im Anschluss an die Kanalbauarbeiten erfolgen“, bedauert Beier.

Plan muss nochmals überarbeitet werden

Vor einigen Tagen habe es eine Besprechung mit den Fachabteilungen in der Asangstraße gegeben. Dabei hätten die Experten sich angeschaut, wie der Haltestellenbereich umgestaltet werden muss. Damit die Busse künftig besser in die Haltestellenbucht einfahren, dort bequem stehen bleiben und dann auch problemlos in die Wendeschleife einfahren können, soll ein rund 25 Zentimeter breiter Pflastersaum angelegt werden. Das wiederum bedeutet, dass die Fahrbahn in dem Bereich um 25 Zentimeter verschmälert werden muss. „Der Plan muss nochmals überarbeitet und die Straßenverringerung dann vom Amt für öffentliche Ordnung genehmigt werden“, bittet Beier um Verständnis. Deswegen müsse das Tiefbauamt noch einige Zeit bis zur Umgestaltung warten. Im Bereich der neuen Mehrzweckhalle sind die Gehwegarbeiten dagegen nahezu abgeschlossen. Das Tiefbauamt will allerdings dort die Fahrbahn der Asangstraße noch sanieren.

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