Wohl dem, der das eigene Zuhause nicht verlassen muss, um Livemusik zu hören, wie die Bewohner der Wohnsiedlung im Stuttgarter Stadtteil Asemwald auf diesem Foto während des ersten Lockdowns. Foto: /Christian Blanck

In eigener Sache: Die Pandemie bringt denkwürdige Bilder hervor. Wir zeigen Ihre Fotos von Stuttgart in Corona-Zeiten.

Stuttgart - Wir alle erleben gerade einen historischen Moment der Zeitgeschichte, der immer noch anhält. Wegen Corona entstehen Perspektiven und Anblicke, die es so wahrscheinlich noch nie gegeben hat, von menschenleeren Straßen, von Maskierten, von einem Leben mit Abstand.

Das hat den Stuttgarter Kreativschaffenden Christian Blanck auf die Idee gebracht, all die Sorgen und Ängste, die das Coronavirus im Gepäck hat, in etwas Positives umzuwandeln. „Die Zeit seit März des vergangenen Jahres ist wahrscheinlich die intensivste, die Stuttgart seit der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Wir sehen und erleben Bilder, die man sich zuvor nicht vorstellen konnte“, sagt Blanck.

Seine Idee: ein gemeinsames Fotoprojekt von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, in dem Bilder gezeigt werden, die unsere Leserinnen und Leser von ihrer veränderten Stadt, von ihrem Leben im Ausnahmezustand, von einem Durchhalten zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung gemacht haben.

Fotos, die uns daran erinnern, dass wir den ersten Teil der Corona-Krise 2020 gemeinsam gemeistert haben, genauso wie wir die kommenden Wochen zusammen durchstehen werden, egal wie viele negative Überraschungen das Virus noch bereithält. Die Bilder werden in dem Fotoprojekt „Stuttgart trotz(t) Corona“ in unserer Zeitung, auf unserer Website und zum Schluss in einer Ausstellung im Stadtpalais – Museum für Stuttgart zu sehen sein.

Durch Social Distancing, den Verzicht auf Reisen und Treffen mit Freunden und Familie hat sich die Welt der meisten von uns in der jüngeren Vergangenheit erheblich verkleinert. Jetzt, wo die Tage wieder länger werden, die Impfungen gegen Corona losgegangen sind und wir die Hoffnung haben dürfen, dass das Schlimmste demnächst überstanden sein wird, wollen wir die Perspektive wieder weiten: Wie haben unsere Leserinnen und Leser die Zeit der Pandemie erlebt? Wie haben sie das Erlebte fotografisch festgehalten? Die in diesem Artikel gezeigten Bilder von hiesigen Fotografen in den Kategorien Öffentlicher Raum, Kultur, Zuhause und Leben sollen dabei als mögliche Inspiration dienen. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie!

Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten und das Stadtpalais – Museum für Stuttgart freuen sich nun auf Ihre Fotos. Einsendeschluss ist der 31. Januar.

Reichen Sie hier Ihre Bilder ein: Fotos mit Abstand

Von 10. bis 24. März, ein Jahr also nach Beginn der ersten Kontaktbeschränkungen, werden wir außerdem – wenn das Pandemiegeschehen es bis dahin zulässt – ausgewählte Bilder im Stadtpalais – Museum für Stuttgart ausstellen. Unterstützt wird diese Ausstellung durch das Prolab Fotofachlabor und die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB).

Aktuelle Meldungen, wissenswerte Hintergründe und nützliche Tipps – in unserem Dossier bündeln wir alle Artikel zu Corona.

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