Die Stuttgarter Kommissare Lannert (links) und Bootz (rechts) haben in zehn Jahren 22 Fälle ermittelt. Foto: dpa

Mit „Der Mann, der lügt“ feierte der Stuttgarter Tatort am vergangenen Sonntagabend sein zehnjähriges Jubiläum. Wir haben Meinungen zu dieser eigenwilligen Folge aus dem Netz zusammengetragen.

Stuttgart - Der Stuttgarter Tatort feierte mit seiner 22. Folge „Der Mann, der lügt“ sein zehnjähriges Bestehen unter den Kommissaren Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare). Zum Jubiläum haben sich die Tatort-Macher etwas Besonderes ausgedacht: Der Krimi ist komplett aus der Perspektive des Verdächtigen erzählt.

Der Anlageberater Uwe Berger wurde „Opfer eines Gewaltverbrechens“, wie Lannert und Bootz dem Tatverdächtigen Lukas Gregorowicz in einer Zeugenbefragung verraten. Gregorowicz ist Gutverdiener in einer Maschinenbaufirma und verstrickt sich über die eineinhalb Stunden Sendezeit mehr und mehr in Lügen. Ungewöhnlich ist, dass zwar der Mord nicht gezeigt wird, dafür aber die Erzählung ganz die Perpsektive von Gregorowicz einnimmt. Der wird von den Kommissaren immer eindringlicher mit Fragen gelöchert. Diese polizei-psychologischen Spielchen gehen auch dem Zuschauer an die Substanz.

Wie der Jubiläums-Tatort in der Netzgemeinde ankam, sehen Sie hier:

Für reihenweise Verwirrung sorgte das Ende:

Typisch Stuttgart:

Ähnlichkeiten zu Orlando Bloom oder Johnny Depp werden dem Hauptdarsteller Manuel Ruby attestiert:

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