Die American Footballer von Stuttgart Surge starten perfekt in die Saison – und denken schon ein Jahr weiter. Dann findet das ELF-Endspiel in der MHP-Arena statt.
Seit Jordan Neuman der Cheftrainer ist, läuft es bei Stuttgart Surge. Gleich in der ersten Saison führte er sein Team ins Finale der European League of Football (ELF). Und aktuell gibt es keine Anzeichen, die darauf hindeuten, dass 2024 weniger erfolgreich werden könnte. Im ersten Spiel, das in der Fußball-Arena in Sinsheim ausgetragen wurde, zeigte der Gastgeber eine starke Leistung und schlug die Munich Ravens 27:5. Nicht nur für ELF-Boss Patrick Esume ist Stuttgart Surge einer der ersten Anwärter auf den Einzug ins Finale, das am 22. September in Gelsenkirchen stattfindet. Dort dabei zu sein, ist das große Ziel von Neuman und seinen Jungs – aber nicht das einzige.
Denn bereits jetzt steht fest, dass der Meister 2025 in der MHP-Arena in Stuttgart gekürt wird. Weshalb die Surge-Verantwortlichen ziemlich froh darüber sind, dass Jordan Neuman mit dem Verein noch einiges vorhat: „Für mich ist Stuttgart ein Langzeitprojekt – ich gehe ‚all-in’.“ Nun auch mit Blick auf das nächste Jahr.
Das „Finale dahoim“, daran lässt Suni Musa keine Zweifel, bietet beste Perspektiven. „So ein Großereignis in Stuttgart zu haben, erhöht die Sichtbarkeit unseres Sports nicht nur in der Region“, sagt der Surge-Manager, „es steigert die Reichweite erheblich.“ An der sportlichen Ausrichtung wird das Endspiel vor der Haustüre dagegen wenig ändern. „Es ist für uns alle ein Antrieb, dort dabei zu sein“, erklärt Suni Musa, „aber die Mannschaft gehört jetzt schon zu den Favoriten, und ich bin sehr sicher, das sich daran nächste Saison nichts ändert.“ Jordan Neuman, so viel ist sicher, wird alles dafür tun.