Die Feinstaubbelastung lag in den vergangenen Tagen knapp unter dem erlaubten Grenzwert (Symbolbild). Foto: dpa

Die Luftbelastung in Stuttgart hat sich wieder etwas entspannt. Am Mittwoch lag der Tagesmittelwert knapp unter dem erlaubten EU-Grenzwert.

Stuttgart - Nachdem die Feinstaubbelastung in Stuttgart in den vergangenen Tagen nur knapp unter dem erlaubten EU-Grenzwert lag, hat sich die Lage entspannt. Zuletzt sanken die Werte, wie aus Daten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz vom Freitag hervorging. Demnach wurde an der besonders belasteten Messstation am Neckartor am Morgen eine Schadstoffbelastung von 40 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Am Mittwoch hatte der Tagesmittelwert noch bei 43 Mikrogramm gelegen. Erlaubt sind 50 Mikrogramm im Tagesmittel.

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Feinstaubalarm wird in Stuttgart ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen.

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Der Feinstaubalarm wird seit Anfang 2016 immer von Mitte Oktober bis Mitte April ausgerufen. Nach Angaben des Deutschen Städtetags ist Stuttgart bundesweit die einzige Großstadt, die dem Kampf gegen gesundheitsschädlichen Feinstaub damit begegnet.

Am Donnerstagnachmittag hatte es auf der schmutzigen Kreuzung eine Demonstration gegeben. Die Bürgerinitiative Neckartor forderte eine Reduzierung des Verkehrs am citynahen Neckartor um 20 Prozent. Dabei hatte sie die Deutsche Umwelthilfe an ihrer Seite, die vielfach vor etlichen deutschen Gerichten für bessere Luft kämpft.

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