Eine von drei Siegerinnen: Professorin Marion Büttgen von der Uni Hohenheim legte „Dancing Queen“ von Abba auf. Foto: Blackbox

1100 Gäste haben die Stuttgart-Premiere der Partyreihe „Mein Prof ist ein DJ“ im Perkins Park bejubelt. Sechs Professorinnen und Professoren traten am Mischpult gegeneinander an.

Stuttgart - Dancing Queen – wer kann sich ihr entzieh’n? Mitternacht war lang vorbei, als eine blonde DJane in weißer Bluse und mit Strohhut den Hit von Abba spielte und damit aus dem Perkins Park im glitzernden Schnitzelregen einen Hexenkessel machte.

Auch wenn es anders aussah: Die schöne Hutträgerin ist keine Dancing Queen, höchstens nebenbei mal – im Hauptberuf leitet sie an der Uni Hohenheim den Lehrstuhl für Unternehmensführung . Professorin Marion Büttgen siegte bei „Mein Prof ist ein DJ“ bei einem von drei Zweikämpfen. Die Lautstärke des Beifalls entscheidet über Sieg oder Niederlage. Es war eine Premiere im Perkins Park mit 1100 Gästen. Vor allem Studierende kamen, um ihre Profs anzufeuern. Sechs Freiwillige tauschten das Rednerpult gegen das Mischpult.

121 Dezibel für Professorin Escher-Weingart

In Nächten wie diesen werden Popstars geboren. Das Publikum wird sie feiern – wie auch die zweite Gewinnerin:: Professorin Christina Escher-Weingart erreichte mit 121 Dezibel Applausstärke den höchsten Wert einer Nacht, bei der die Profs bis morgens um 4 Uhr auflegten. 2007 fing Rhetorik-Student Gunnar Larsson in Tübingen mit der „Professorennacht“ an. Inzwischen tourt er damit von Uni-Stadt zu Uni-Stadt und ist nun endlich in Stuttgart gelandet. Besonders beliebt auf der Playlist von Profs seien „Satisfaction“ von den Stones und „Rosi“ von der Spider Murphy Gang, sagt der heutige Doktorand.

Nach dem großen Spaß soll’s eine Fortsetzung im Perkins Park geben. Hut auf, und ab geht’s! Jetzt muss die Dancing Queen wieder in den Hörsaal zieh’n.

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