Peter Maffay war am Mittwoch in Stuttgart bei der Unterzeichnung eines Staatsvertrages des Landes Baden-Württemberg mit dem Landesverband der Sinti und Roma. Foto: dpa

Peter Maffay, der selbst aus Rumänien nach Deutschland kam, setzt sich gegen Diskriminierung von Sinti und Roma ein. Der Sänger war bei der Unterzeichnung des Vertrags zwischen dem Land und dem Landesverband der Sinti und Roma in Stuttgart dabei.

Stuttgart - Der Musiker Peter Maffay (69) setzt sich gegen Vorurteile und gegen eine Benachteiligung von Sinti und Roma ein. In manchen Gesellschaften Europas geschehe die Diskriminierung hinter vorgehaltener Hand.

„Es gibt aber auch Geografien, wo das ganz offen zutage tritt und sich die Menschen nicht bemühen, ihre Haltung zu verstecken“, sagte Maffay am Mittwoch in Stuttgart bei der Unterzeichnung eines Staatsvertrages des Landes Baden-Württemberg mit dem Landesverband der Sinti und Roma. Gegen Rassismus helfen nach Maffays Überzeugung nur Aufklärung und gute Argumente.

Peter Maffay kam 1963 aus Rumänien nach Deutschland

Der Musiker regte an, sich selbst in die Situation der anderen zu versetzen. Wenn Deutsche in anderen Ländern lebten, seien sie dort auch in der Minderheit und spürten vermutlich auch selbst die Auswirkungen von radikalen Haltungen. „Das ist nicht schön, das ist nicht menschlich, das ist nicht korrekt. Und die Schöpfung hat das so nicht vorgegeben. Vor der Schöpfung sind wir alle gleich“, mahnte er.

In demokratischen Gesellschaften hätten Diskriminierungen und Rassismus keinen Platz. Maffay war 1963 aus Rumänien nach Deutschland gekommen.

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