Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann (links) ist jetzt im dritten Stock zu finden. Er und Architekt Markus Schäfauer Foto:  

Die Räume im Palmschen Schloss werden neu aufgeteilt.

Mühlhausen - Das Bezirksrathaus im Palmschen Schloss in Mühlhausen wird derzeit neu aufgeteilt. Es gab bereits erste Umzüge: Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann ist ab sofort im dritten Stock zu finden. Denn dorthin ist die Allgemeine Verwaltung, die Bürgerinformation mit den Kolleginnen Gabriele Aufheimer und Tanja Watzlawick in die ehemaligen Räume des Notariats gezogen. Im vierten Stock ist nun die Grundsicherung zu finden mit allen Angelegenheiten zum Sozialgesetzbuch 12, der Sozialhilfe, für ältere Menschen und für dauerhaft nicht Erwerbsfähige. Die Bürger bekommen hier ihre Leistungen. Insgesamt sechs Mitarbeiterinnen sind dort tätig, wie Bohlmann berichtet.

Auch Andreas Heinzeler, der neue stellvertretende Bezirksvorsteher, der seit 1. April im Amt ist, hat dort einen Arbeitsplatz und auch einen im dritten Stock bei der Allgemeinen Verwaltung. Er ist, wie berichtet, in der Nachfolge von Edda Reiter-Katein im Bezirksamt tätig.

Große Rochade im Haus

Die Notariatsreform und der Auszug des Notariats aus dem Palmschen Schloss haben diese größere Rochade innerhalb des Hauses möglich gemacht, die letztendlich auch dem Jobcenter mehr Räume bieten wird: Denn dieses war bisher auf das gesamte Haus verteilt und soll nun auf der Ebene der Rentenstelle zu finden. Fünf Mitarbeiter ziehen nach unten.

Die Grundsicherung war bislang im Erdgeschoss. Dorthin wird nun das Jobcenter ziehen, wenn die Räume saniert sind und in das darüber liegende Geschoss. Im dritten Stock ist auf einer Seite das Standesamt zu finden und die Rentenstelle und das Trauzimmer im zweiten Stock. Die Meldestelle ist im ersten Stock des Palmschen Schlosses geblieben.

Die Räume wurden und werden für die neuen Zuordnungen in den nächsten Monaten hergerichtet, aktuell eben noch für das Jobcenter.

Neue Heizung

Das langjährige Problem mit der alten Heizung hat sich auch erledigt. So war manche Bezirksbeiratssitzung im Winter durch überstarke Wärme im Sitzungsraum gekennzeichnet. Diese Regelungsprobleme für die Temperatur haben sich nun erledigt. „Eine neue Heizung haben wir bekommen mit einer neuen Kesselanlage“, freut sich Bohlmann. Die neue Heizungsanlage arbeitet nach den neuesten Richtwerten des Umweltamtes. Auch werde durch das Blockheizkraftwerk eigener Strom eingespeist. Bohlmann und Architekt Markus Schäfauer sind zufrieden mit dem bisher Geschafften. Beide freuen sich auch, dass die Handwerker Hand in Hand gearbeitet haben und es zu keinen Verzögerungen gekommen sei. Eine besondere Herausforderung sei bei der Gestaltung durch den Denkmalschutz gewesen. Es gab ein neues Beleuchtungskonzept, neue Elektrik und auch eine neue EDV sowie ergonomische Schreibtische. Zwei Stockwerke werden nun noch in den nächsten Monaten saniert. Eine genaue Beschilderung wird noch folgen, damit die Besucher die Mitarbeiter wieder finden.

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