Bevor es zu einem ernsten Streit in der Gorilla-Gruppe kommt, greift die Wilhema ein. Foto: Wilhelma

Weil es Spannungen gibt innerhalb der Menschenaffen-Gruppe muss der junge Gorilla Kimbali die Wilhelma Stuttgart verlassen und in einen neuen Zoo ziehen.

Stuttgart - Der junge Gorilla Kimbali aus der Wilhelma Stuttgart muss nach achteinhalb Jahren seine Eltern verlassen und in einen neuen Zoo ziehen. Das teilte die Wilhelma am Freitag mit. „Mittlerweile gibt es mit dem heranwachsenden Kimbali erste Spannungen, wenn er über die Stränge schlägt“, sagte Marianne Holtkötter, Wilhelma-Kuratorin für die Menschenaffen. Bevor es zu einem ernsten Streit in der Gorilla-Gruppe kommt, soll Kimbali neu untergebracht werden. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm empfahl unter anderem aufgrund seines Charakters einen Zoo in Opole im Südwesten Polens.

Der polnische Zoo beherbergt derzeit eine Gorilla-Gruppe mit den beiden männlichen Tieren Bongo und Ashmar. Bongo ist etwa so alt wie Kimbali, Ashmar der ruhige Anführer der Gruppe. Bei der Eingewöhnung in der neuen Umgebung begleiten den jungen Affen zwei ihm vertraute Tierpfleger. Holtkötter zufolge hätte Kimbali aufgrund seines sozialen Verhaltens und seiner Verspieltheit gute Karten sich in der Männergruppe zu integrieren.

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