Rund 500 Menschen haben sich am Samstag in Stuttgart an einer Kundgebung für die Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer beteiligt. Foto: dpa

500 Menschen gingen am Samstag in Stuttgart auf die Straße, um bei einer Kundgebung für die Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer zu demonstrieren. Die Veranstaltung sollte ein Zeichen setzen gegen die aktuelle Abschottungspolitik einiger EU-Staaten.

Stuttgart - Rund 500 Menschen haben sich am Samstag in Stuttgart an einer Kundgebung für die Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer beteiligt. Die Protestierenden hielten Plakate hoch, etwa mit der Aufschrift „Seebrücke statt Seehofer“ oder „Seenot - Rettung ist Pflicht! Hass ist Gift!“.

Die Kundgebung fand unter dem Motto „Leben retten ist kein Verbrechen“ gegen die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung im Mittelmeer statt. Die Veranstalter - darunter der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg oder Die Anstifter - wollen ein Zeichen setzen gegen die aktuelle Abschottungspolitik einiger EU-Staaten.

Chaotische Zustände in Libyen

Der Internationalen Organisation für Migration zufolge starben in diesem Jahr bereits fast 1500 Menschen im Mittelmeer. Viele Flüchtlinge, die die gefährliche Flucht wagen, brechen in Libyen auf, wo seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi 2011 chaotische Zustände herrschen.

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