Foto: Leif Piechowski

Die Riege der Stuttgarter OB-Kandidatinnen und -Kandidaten ist geschrumpft. Zum Bewerbungsschluss für den OB-Posten lagen dem Wahlamt der Stadt Stuttgart am Montag um 18 Uhr noch 17 Bewerbungen vor.

Stuttgart - Auf den letzten Metern ist die Riege der Stuttgarter OB-Kandidatinnen und -Kandidaten noch geschrumpft. Zum Bewerbungsschluss für den OB-Posten lagen dem Wahlamt der Stadt Stuttgart am Montag um 18 Uhr noch 17 Bewerbungen vor – nachdem zeitweilig bis zu 19 Aspiranten gezählt worden waren.

Unter denen, die zurückzogen, ist die 47-jährige Marion Furtwängler, die bisher nicht zuletzt durch ein früheres Intermezzo als Fotomodell und eine Beteiligung an einem Kalender mit Nacktaufnahmen eine gewisse Neugier erregt hatte.

Ihr sei durch einige familiäre und private Ereignisse in den letzten Wochen klar geworden, dass ihre Kinder sie mehr brauchen als gedacht. „So wichtig ist das OB-Amt auch wieder nicht, dass die Kinder deswegen leiden dürften“, sagte die Rechtsanwalts-Fachgehilfin auf Anfrage. Wen sie jetzt unterstütze, wolle sie in den nächsten Wochen für sich entscheiden. Das müsse keineswegs automatisch der bürgerliche Kandidat Sebastian Turner sein, der sich wie sie ganz zu Stuttgart 21 bekannte. „Der Bahnhof ist nicht alles“, sagte Furtwängler.

Neben ihr hat auch Wendelin Armbruster aus Sigmaringen zurückgezogen. Wer von den verbliebenen 17 Bewerbern und Bewerberinnen tatsächlich zugelassen werden kann, wird an diesem Dienstag der Gemeindewahlausschuss entscheiden. Die öffentliche Sitzung im Mittleren Sitzungssaal des Rathaus beginnt um 16 Uhr.

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