Sportkreispräsident Fred Stradinger, Harald Müller (Vorsitzender des Fußballbezirks Stuttgart), Silvia Fischer (Stadträtin Bündnis90/Grüne), Martin Schairer (Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport), Günther Kuhnigk (Leiter Sportamt), Bezirksvorsteherin Andrea Klöber, Matthias Neumann (1. Vorsitzender FC Feuerbach/v.l.) sowie junge Kicker weihen den Platz offiziell ein. Foto: Weingärtner

Der FC Feuerbach hat seinen neuen Kunstrasenplatz im Beisein von Prominenz aus Politik und Sport eingeweiht. Die Kosten für das Projekt liegen bei 620 000 Euro.

Stuttgart-Feuerbach - Voller Elan kicken die Jugendlichen der E-, D- und F-Jugend des FC Feuerbach auf ihrem Platz am Sportpark. Kein Wunder: Heute weiht der Verein seinen brandneuen Kunstrasenplatz ein. Der alte Tennenplatz hinter der Vereinsgaststätte musste weichen und die Jugendlichen dürfen nun den Kunstrasen zum ersten Mal seit der Fertigstellung offiziell bespielen. Zur Eröffnung gekommen sind nicht nur die Fußballer, sondern auch der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Martin Schairer, sowie der Vorsitzende des Fußballbezirks Stuttgart Harald Müller, Sportkreispräsident Fred Stradinger und Bezirksvorsteherin Andrea Klöber sind mit dabei. Zur Feier des Tages gibt’s für den Verein drei Bälle als offizielles Eröffnungsgeschenk. Keine Frage, das eigentliche Geschenk ist der Platz. „Mit der Umwandlung des Tennenplatzes des FC in einen Kunstrasen wird der Wilhelm-Braun-Sportpark in Feuerbach weiter aufgewertet“, erklärt Martin Schairer die Maßnahme. Insgesamt schlägt das Bauprojekt mit rund 620 000 Euro zu Buche und ermöglicht es dem Verein nun, auf einem qualitativ hochwertigen Platz zu trainieren. „Wenn das benachbarte Jugendtreff Camp einen Fußballplatz braucht oder beim Feuerbacher Volkslauf Flächen benötigt werden, dann ist der FC Feuerbach als starker Partner im Stadtbezirk zur Stelle und hilft, wo Not am Mann ist“, sagt Bürgermeister Schairer in seiner Eröffnungsrede. „Für den Verein ist es eine Selbstverständlichkeit, geflüchteten Kindern und Jugendlichen ein sportliches Zuhause zu geben.“

Als Spieler fühlt man sich wohler und hat einen guten Halt

Der neue Kunstrasen, der in sattem Grün erstrahlt, bietet dem Verein aber auch sportliche Vorteile. „Man ist nicht so sehr vom Wetter abhängig“, sagt Sportkreispräsident Fred Stradinger. „Der FC Feuerbach hat diesen Rasen wirklich verdient. Man unterschätzt leicht, wie viel Arbeit hinter dem Engagement der Vereine steckt“, lobt er. Auch der Vorsitzende des Fußallbezirks Stuttgart, Harald Müller, zeigt sich mit dem Ergebnis der Umbaumaßnahme zufrieden. „Der Platz ist wirklich toll geworden.“ Früher seien diese Plätze hart gewesen und hätten leicht zu Verletzungen geführt. „In den vergangenen Jahren hat sich in dieser Hinsicht viel getan“, informierte Müller. „Es ist mittlerweile so, dass die Verletzungen auf einem Kunstrasen geringer sind als auf anderen Spielflächen“, betont Müller. „Als Spieler fühlt man sich wohler und hat einen guten Halt.“

Für den Sommer erwartet der Vorstand Zuwachs in der Jugendabteilung

Der Vorsitzende des FC Feuerbach, Matthias Neumann, liefert in seiner kurzen Rede Einblicke in die Vereinspolitik. „Es ist uns ein Anliegen, mit unseren benachbarten Vereinen zusammenzuarbeiten“, sagt er. „Wir sehen es als unsere Pflicht und Aufgabe, Jugendlichen den Fußball näher zu bringen.“ Für den Sommer erwartet der Vorstand einigen Zuwachs in der Jugendabteilung. „Wir konnten für die Rückrunde zwei F- Jugend und zwei E-Jugendmannschaften anmelden. Aber ich glaube im Sommer wird es wegen des neuen Platzes noch einmal einen größeren Ansturm geben.“ Mit dem regulären Fußball ist es beim FC zudem noch nicht getan. In Kooperation mit einem befreundeten Verein soll auch das „Bubble-Soccer“ Einzug halten. Dabei befinden sich die Spieler in riesigen, luftgefüllten Gummibällen und können sich ohne Verletzungsgefahr gegenseitig rammen. „Das wollen wir hier richtig aufziehen“, stellt Neumann in Aussicht.

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