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Die Feinstaubbelastung am stark befahrenen Neckartor ist am Montag trotz Feinstaubalarms gestiegen. Jedoch blieb diese im Mittel unter dem erlaubten EU-Grenzwert.

Stuttgart - Nach Start des Feinstaubalarms sind die Belastungswerte in Stuttgart im Vergleich zum Wochenende deutlich gestiegen. Am Montag wurden am besonders betroffenen Neckartor im Mittel 41 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen, wie aus vorläufigen Werten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) am Dienstag hervorging. Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm im Tagesmittel. Am Sonntag waren 28 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Mittel gemessen worden.

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Damit ist die Belastung fast genauso hoch wie an den Wochentagen vor Beginn des Feinstaubalarms. Letzte Woche lag die mittlere Feinstaubkonzentration am Neckartor zwischen 34 und 43 Mikrogramm.

Alarmsaison von Mitte Oktober bis Mitte April

Seit Montag gilt in Stuttgart Feinstaubalarm. Währenddessen sollen Autofahrer auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen oder Fahrgemeinschaften bilden. Außerdem ist seit Montagabend, 18.00 Uhr, der Betrieb von Kaminöfen untersagt, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen.

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Feinstaubalarm wird in Stuttgart seit Anfang 2016 immer wieder von Mitte Oktober bis Mitte April ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch erwarten. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen.

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