Hunderte Menschen sind auf die Straße gegangen, um gegen ein Symposium der Bildungsplan-Kritiker in der Liederhalle Stuttgart zu demonstrieren. Foto: www.7aktuell.de | Dyhringer/Gerlach

In der Liederhalle haben etwa 750 Bildungsplan-Kritiker ein Symposium abgehalten - begleitet von Gegenaktionen und Provokationen aus dem linken Spektrum. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, der Einsatz der 400 Beamten verlief relativ ruhig.

Stuttgart - Etwa 300 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag in Stuttgart gegen ein Symposium der Bildungsplan-Kritiker demonstriert. Deren Veranstaltung in der Liederhalle mit etwa 750 Teilnehmern war von einem Großaufgebot der Polizei vor befürchteten Übergriffen der Demonstranten geschützt worden. Der Einsatz von rund 400 Beamten sei relativ ruhig verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Nur vereinzelt hätten sie Streithähne voneinander trennen oder Blockaden auflösen müssen.

Das Symposium der ultrakonservativen „Demo für alle“ trug den Titel „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand“. Der neue Bildungsplan der Landesregierung sieht vor, das vom kommenden Schuljahr 2016/2017 an im Unterricht stärker über das Thema sexuelle Vielfalt gesprochen wird. Dagegen wendet sich die „Demo für alle“. Die Bildungsplan-Kritiker hatten schon mehrere Proteste in Stuttgart organisiert - begleitet von Gegenaktionen und Provokationen aus dem linksradikalen Spektrum.

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