Nach dem Notruf fahndete die Polizei nach dem angeblichen Waffentransporter. Foto: dpa

Beim Notruf geht am Freitagnachmittag ein dubioser Anruf ein. Ein Mann meldet mit verzerrter Stimme einen Waffentransport in Stuttgart.

Stuttgart/Geislingen - Beim Notruf ist am Freitagnachmittag gegen 15.40 Uhr ein Anruf mit einem Hinweis auf einen Schusswaffentransport in Stuttgart eingegangen. Die Polizei schreibt, dass der unbekannte Anrufer dabei einen Stimmenverzerrer benutzt haben soll.

Den Beamten wurde eine Beschreibung des Fahrers sowie Pkw-Marke und Typ des angeblichen Waffentransports durchgegeben. Die Polizei startete daraufhin eine Fahndung nach dem Fahrzeug.

In der Zwischenzeit liefen auch die Ermittlungen zur Herkunft des Anrufs. Dabei stellte die Polizei fest, dass ein 24-Jähriger sich das Handy seines Freundes für den erfundenen Notruf ausgeliehen hatte. Der 24-jährige Tatverdächtige erhielt eine Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen und hat die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen.

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