Am 30. September sind Demonstranten gegen das Projekt Stuttgart 21 mit Wasserwerfern abgedrängt worden. Am Mittwoch wird sich der Landtag mit einer Aufklärung des Polizeieinsatzes befassen. Foto: apn

Innenausschuss des Bundestags beschäftigt sich mit der Eskalation bei den Protesten.

Berlin/Stuttgart  - Der Innenausschuss des Bundestags beschäftigt sich seit Mittwochmorgen mit der Eskalation bei den Protesten gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21. Nachdem eine Sondersitzung des Ausschusses am Freitag nicht viel gebracht hatte, erhofft sich die Opposition nun Aufklärung über den Polizeieinsatz. Die Polizei war am Donnerstag vergangener Woche mit Tränengas, Pfefferspray und Wasserwerfern gegen Demonstranten vorgegangen, die gegen die Fällung alter Bäume protestierten.

Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) hatte den Polizeieinsatz verteidigt. Auch die Polizeiführung gab den Demonstranten die Schuld an dem Gewaltausbruch mit hunderten Verletzten. Der „massive Widerstand“ der Projektgegner habe erst dazu geführt, dass die Polizei Pfefferspray, Wasserwerfer und Schlagstöcke habe einsetzen müssen.

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