Symbolbild Foto: dpa

200 Projektgegner haben im Anschluss an die Montagsdemo zeitweise den Charlottenplatz blockiert.

Stuttgart-Mitte - Mehrere Hundert Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben am Montagabend nach einer Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt den Charlottenplatz blockiert. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Das meldet die Stuttgarter Polizei.

Dem Polizeibericht zufolge nahmen etwa 1800 Personen an der Kundgebung in der Straße Am Schlossgarten teil. Der Veranstalter spricht von fast 3000 Bürgern, die "trotz klirrender Kälte" an der 110. Montagsdemonstration teilgenommen haben.

Zirka 600 Teilnehmer zogen im Anschluss an die Veranstaltung um 18.45 Uhr in den Hauptbahnhof, so die Polizei weiter. Weitere 600 Personen marschierten in einer angemeldeten Aktion über die Schillerstrasse, Lautenschlagerstrasse und Bolzstrasse zum Neuen Schloss. Etwa 300 Personen aus dem Hauptbahnhof begaben sich zirka eine halbe Stunde später ebenfalls zum Neuen Schloss. Die Kundgebung dort endete um 19.35 Uhr.

Teile der Kreuzung Charlottenplatz zeitweise blockiert

Anschließend marschierten in einer nicht angemeldeten Aktion etwa 200 Personen über die Planie zum Charlottenplatz. Auf dem Charlottenplatz wurden Parolen skandiert und ein Teil der Kreuzung durch Projektgegner etwa zehn Minuten lang blockiert. Nach Lautsprecherdurchsagen der Polizei und der Androhung einer Räumung verließen die Blockierer den Kreuzungsbereich gegen 20.15 Uhr.

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