Der Stuttgarter Hauptbahnhof. Foto: Leif Piechowski

Beim Bahnprojekt Stuttgart 21 werden unter vielen Häusern in der Stadt Tunnel gegraben. Nun lautet eine Forderung von Eigentümern: Die Behörde soll die Tunnelbau-Risiken behandeln.

Stuttgart - Beim Bahnprojekt Stuttgart 21 werden unter vielen Häusern in der Stadt Tunnel gegraben. Die in Netzwerken organisierten Eigentümer aus dem Kernerviertel, Wangen/Untertürkheim und vom Killesberg kritisierten das Vorgehen des Regierungspräsidiums (PR). Die von der Bahn beantragte Verdoppelung der Grundwasserentnahme zum Bahnhofsbau soll abschließend am 12. Dezember erörtert werden. Dann soll über Lärm, Erschütterungen und verkehrliche Belange gesprochen werden.

Frank Schweizer, Sprecher des Netzwerks Kernerviertel, moniert, dass „zwingend die offenen Fragen zur Standsicherheit unserer Häuser beantwortet werden müssen“. Diese Forderung sei an Regierungspräsident Johannes Schmalzl gestellt worden. Es sei unverständlich, warum das Kernerviertel formal aus der Planänderung falle. Eigentümer müssten im Schadensfall den Nachweis führen, dass die Bahn oder Baufirma ein Verschulden treffe. Das könne die Betroffenen überfordern.

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