Foto: Leif Piechowski

In die Baugrube des Technikgebäudes ist am Dienstag Wasser eingedrungen.

Stuttgart - In die Baugrube des unterirdischen Technikgebäudes, das derzeit im Rahmen von Stuttgart 21 vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofs erstellt wird, ist am Dienstagmorgen erstmals Wasser eingedrungen. Auf Anfrage teilte das Stuttgart-21-Büro am Mittwoch mit, dass es sich um eine Mischung aus Grundwasser und sogenanntem Schichtwasser handele, das frei im Erdreich lagert.

Das eindringende Wasser wird über eine mobile Reinigungsanlage abgepumpt und entsorgt. Das städtische Amt für Umweltschutz hatte dieses Vorgehen am 22. Juni freigegeben. Laut S-21-Büro kommt der jetzige Wassereintritt nicht überraschend, vielmehr habe man bereits in geringerer Bautiefe mit Wasser gerechnet.

Das Technikgebäude soll nach der Ende 2020 geplanten Inbetriebnahme von S 21 die zentrale Versorgungseinheiten für die Halle des Tiefbahnhofs, den Bonatz-Bau und die S-Bahn aufnehmen. Nach dem Insolvenzantrag der Baufirma Johannes Kellerbau GmbH wird deren Partner in der Arbeitsgemeinschaft, die Weilheimer Fischer GmbH, den Rohbau des Technikgebäudes alleine erstellen. Dazu werden auch Mitarbeiter zu Fischer wechseln. Der zweistöckige Tiefbau soll Ende des Jahres im Rohbau fertig sein; im Herbst 2013 soll die Technik in Betrieb gehen.

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