Christoph Lienhart (l.) und André Reinhardt von der Deutschen Bahn haben den Tunnelbau nach Feuerbach verantwortet. Am Freitag erfolgt an der Wand im Hintergrund der Durchschlag. Foto: Lichtgut/Iannone

Die Mineure von Stuttgart 21 erreichen am Freitag Feuerbach. Wegen der Coronapandemie können sie das nicht feiern. Die Geologie hat sie vor große Herausforderungen gestellt.

Stuttgart - Der wegen der Geologie technisch sehr anspruchsvolle Tunnelvortrieb für Stuttgart 21 zwischen Feuerbach und der Innenstadt steht vor dem Abschluss. Am Freitag werden die letzten Meter beim Bahnhof Feuerbach bewältigt. Der sogenannte Durchschlag, in normalen Zeiten ein Anlass zu einer großen Feier unter Tage, findet aber wegen der Corona-Pandemie nur im kleinen Kreise statt. Die Freude über das Geleistete wollen sich die Tunnelbauer aber nicht nehmen lassen. „Das war eine der kompliziertesten Baustellen, auf denen ich bislang gearbeitet habe“, sagt Christoph Lienhart. Der Ingenieur aus der Steiermark ist bei Stuttgart 21 für die Tunnel aus Bad Cannstatt und Feuerbach in die Innenstadt verantwortlich.

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