Das silbern verkleidete Förderband schlängelt sich vom Wagenburgtunnel (links) bis in den Schlossgarten Foto: DB

Von diesem Mittwoch an bis voraussichtlich zum Freitag, 23. Januar, um 20 Uhr will die Bahn ihr Förderband zum Transport von Gesteinsausbruch testen - und zwar rund um die Uhr im Schlossgarten.

Stuttgart - Das rundum verkleidete Förderband führt von der Baustelle neben dem Wagenburgtunnel am Gebhard-Müller-Platz über die Willy-Brandt-Straße bis zum Planetarium und schwenkt dort auf eine von Schutzwänden umgebene Fläche in der Mitte des Schlossgartens.

Dort wird der Tunnelausbruch abgekippt und auf Lastwagen geladen, die über die Baulogistikstraße zu Bahnwaggons im Nordbahnhof fahren. Der Probebetrieb soll rund um die Uhr laufen und zur Feinjustierung des Förderbandes dienen. Durch das Förderband sollen Lastwagenfahrten über die Willy-Brandt-Straße entfallen.

Beim Probebetrieb soll der Lärm gemessen werden. Das Förderband wird für den Bau der Tunnel beim Projekt Stuttgart 21 nach Ober- und Untertürkheim und auf die Filder über mehrere Jahre genutzt werden.

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