Sturz in den Rhein bei Mannheim Ursachensuche nach Tod eines 17-jährigen Matrosen

Von red/dpa/lsw 

Mit Scheinwerfern wird von einem Schiff aus die Unfallstelle ausgeleuchtet, an der ein junger Radfahrer in den Rhein stürzte und ertrank. Foto: dpa
Mit Scheinwerfern wird von einem Schiff aus die Unfallstelle ausgeleuchtet, an der ein junger Radfahrer in den Rhein stürzte und ertrank. Foto: dpa

Er wollte nur zum Einkaufen fahren: Ein junger Matrose stirbt im Mannheimer Hafen, nachdem er mit seinem Rad über die Kaimauer gefahren ist. Wie konnte es dazu kommen?

Mannheim - Ein junger Radfahrer ist in der Mannheimer Innenstadt in den Rhein gestürzt und gestorben. Der 17-Jährige war ein Matrose aus Holland, dessen Schiff im Mannheimer Hafen lag. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Vor dem Unfall am Dienstagabend war er demnach auf dem Weg zum Einkaufen, als er das Gleis eines Hafenkrans streifte und die Kontrolle über sein Rad verlor. Er stürzte über die etwa fünf Meter hohe Kaimauer in den Rhein.

Möglicherweise prallte er dabei gegen die Mauer oder ein dort befestigtes Boot, hieß es. Eine Schiffsbesatzung entdeckte den leblosen Körper und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte den Jugendlichen nur noch tot bergen.

Suche nach der Ursache

Weshalb der Holländer die Kontrolle über sein Fahrrad verlor, war zunächst unklar. Es gebe keinen Hinweis auf Alkoholeinfluss. Eine mögliche Ursache könne auch eine zu schnelle Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit gewesen sein. „Es handelt sich um einen tragischen Unfall“, sagte ein Polizeisprecher.

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