Bei einem Sturmschaden im September ging in der Schwippehalle in Dagersheim ein Fenster kaputt. Die Sporthalle eröffnete schnell wieder. Doch behoben ist der Schaden noch nicht.
Für viele Kinder und Eltern gab es am Montag, 22. September 2025, beziehungsweise in den Tagen darauf eine ziemliche Überraschung: die Schwippehalle in Dagersheim musste gesperrt werden, weil eines der Fenster auf den Hallenboden gestürzt war. Grund dafür war eine starke Windböe. Seitdem ist die Fensteröffnung mit einer Holzplatte verschlossen.
Die Schwippehalle auf dem Gelände der Grundschule aus dem Jahr 1978 war vor wenigen Jahren umfassend saniert worden. Ende 2023 konnte sie wieder im vollen Umfang genutzt werden. Sie wird nicht nur von der Schule und dem dortigen Ganztagsangebot genutzt, sondern auch vom TSV Dagersheim mit seinen rund 2400 Mitgliedern. Auch die Kleinsten nutzen die Halle schon zum Kinderturnen.
Starker Wind reißt Fenster der Schwippehalle heraus
Die Halle wurde Anfang der 2020er Jahre trotz der räumlichen Entfernung in das Sanierungsgebiet Gassenquartier Dagersheim aufgenommen. So konnte das rund 2,3 Millionen Euro teure Projekt von Bund und Land bezuschusst werden.
Das fehlende Fensterglas war ursprünglich in einem der sogenannten Lichtbänder auf der Nordseite, die Tageslicht in die Sporthalle lassen. Im September hatte der Herbstanfang mit Temperatursturz und vergleichsweise starken Windböen aus Nordnordost das Fenster aus der Verankerung gedrückt. „Aus Sicherheitsgründen wurde die Halle daraufhin umgehend geschlossen“, hatte Böblingens Stadtsprecher Gianluca Biela damals gesagt.
Herausgerissenes Fenster auch halbes Jahr später nicht ersetzt
Von Montag, 22., bis einschließlich Mittwoch, 24. September, dauerte die Schließung der Halle. Um sicherzugehen, dass kein weiteres Fenster abstürzt, seien in der Zeit alle Festverglasungen sowie die fünf Kippfenster des Lichtbandes überprüft und zusätzlich gesichert worden.
Danach war die Sporthalle wieder uneingeschränkt freigegeben. Das betroffene Fenster wurde wieder in die Verankerung gesetzt, allerdings ohne das Glas. Eine Holzplatte verschließt seitdem die Öffnung. „Die endgültige Verglasung erfolgt nach Lieferung des Ersatzglases, die voraussichtlich etwa zwei Wochen dauern wird“, hieß es damals von der Stadt.
Ein knappes halbes Jahr später soll das Ersatzglas nun geliefert werden. Dass es so lange gedauert hat, das begründet Stadtsprecher Biela mit der langen Lieferzeit. Am Montag, 16. Februar, wird es dann eingebaut. Man habe dafür extra die Faschingsferien als Zeitpunkt gewählt. So werde der Ablauf in der Halle nicht gestört.