Klares Bekenntnis zum VfB Stuttgart: Nationalstürmer Mario Gomez Foto: Baumann

Er ist gekommen, um zu bleiben – und erteilt Spekulationen, er sei bald wieder weg vom VfB Stuttgart eine klare Absage. Geht es nach Mario Gomez, ist sein erster Proficlub auch sein letzter.

Stuttgart - Mario Gomez hat die Spekulationen, er könne dank einer vertraglich fixierten Klausel bereits in diesem Sommer den VfB Stuttgart wieder verlassen, eine klare Absage erteilt. „Ich weiß nicht, woher das kam, aber das stand für mich nie zur Debatte“, sagt der 32-jährige Stürmer des Fußball-Bundesligisten im Interview mit unserer Redaktion und versichert: „Ich spiele definitiv auch in der kommenden Saison für den VfB.“ Und nicht nur das.

Geht es nach dem Nationalspieler, ist der Aufsteiger nicht nur der erste Verein, für den er als Profi gespielt hat, sondern auch der letzte. „Es ist mein großes Ziel, mein großer Traum, in Stuttgart auf einem guten sportlichen Level meine Karriere zu beenden“, sagt Gomez, ergänzt aber: „ Ich werde es nicht ausklingen lassen.“ Sein Vertrag beim VfB läuft noch bis Sommer 2020.

Hoffen auf ein WM-Ticket

So weit will der Stürmer aktuell gar nicht in die Zukunft schauen, ehrgeizig ist er aber noch – vor allem mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Russland. Wenn Bundestrainer Joachim Löw am 15. Mai seinen vorläufigen Kader bekannt gibt, wäre Gomez gerne dabei – stellt aber keine Ansprüche. „Wir haben einen Wahnsinnskader, und es ist sicher nicht so, dass Deutschland ohne mich nicht den Titel holen könnte“, sagt er, „aber ich biete an, was ich habe – und wenn diese Qualitäten gefragt sind, werde ich da und topfit sein. Weil ich mich dann voll auf diesen Moment einlassen kann.“

Sportlich sieht sich Gomez durchaus in der Lage, Topleistungen zu bringen: „Obwohl ich beim VfB zusammen mit Christian Gentner der Älteste bin, fühle ich mich noch wahnsinnig jung – und sportlich gut genug, um entscheidend zu sein.“

Mini-Chance im Spiel beim FC Bayern

Im Bundesligafinale an diesem Samstag tritt Mario Gomez mit dem VfB bei seinem Ex-Club in München an – und hat noch theoretische Chancen, sich für die Europa League zu qualifizieren. Acht Treffer in 16 Spielen hat der Angreifer zu dieser Ausgangslage beigetragen seit er im Winter vom VfL Wolfsburg zum VfB gewechselt ist. Vor dem Gastspiel in München sagt er: „Wenn alles normal läuft, verlierst du an mindestens acht von zehn Tagen gegen den FC Bayern. Wir sind jetzt nicht blind vor Euphorie – aber wer weiß, vielleicht erwischen wir ja einen der zwei anderen Tage.“

Das komplette Interview erscheint am Samstag in der „Stuttgarter Zeitung“, in den „Stuttgarter Nachrichten“ und auf den entsprechenden Online-Portalen.

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