Im ersten Jahr beim VfB Stuttgart ist ihm der Durchbruch nicht gelungen. Nun soll Juan José Perea in der zweiten Liga Spielpraxis sammeln.
Nicht erst seit der Verpflichtung von Deniz Undav war klar: Beim VfB Stuttgart wird die Luft für Juan José Perea immer dünner. Ab und an kam der Kolumbianer in der vergangenen Saison als Joker zum Einsatz, in 16 Bundesligapartien bekam er einige Minuten Spielzeit. Ein Treffer gelang ihm dabei gegen den FC Bayern. Alles in allem ist das eine Bilanz, die nicht ausreicht, um Perea als großen Herausforderer für die neue Runde zu sehen. Daher trennen sich nun vorerst die Wege.
Der 23-Jährige weilte bereits am Donnerstag im Norden der Republik und absolvierte bei Hansa Rostock den Medizincheck. Danach sollten die letzten Details eines Leihgeschäfts mit dem Zweitligisten besprochen werden. Dass der Deal noch scheitert, gilt als äußerst unwahrscheinlich.
Für ein Jahr würde Perea, der jüngst Vater eines Sohnes geworden ist, nach Rostock ausgeliehen werden, der Zweitligist würde dann wohl auch einen Teil des Gehalts des Kolumbianers übernehmen. Beim VfB verdient der Stürmer, der vor einem Jahr aus Griechenland von PAS Giannina nach Stuttgart gekommen war, etwas über eine Million Euro pro Jahr.
Neben Deniz Undav (Brighton & Hove Albion) hat der VfB für die Offensive auch Jamie Leweling (Union Berlin), Jovan Milosevic (FK Vojvodina Novi Sad) und Wooyeong Jeong (SC Freiburg) verpflichtet. Serhou Guirassy wurde nach seiner Leihe fest verpflichtet, Mo Sankoh ist von Vitesse Arnheim zurückgekehrt. Tiago Tomas (VfL Wolfsburg) und Tanguy Coulibaly (noch kein neuer Club) haben den Verein dagegen verlassen. Erneut ausgeliehen wurde Wahid Faghir. An Zweitligist SV Elversberg – an diesem Samstag übrigens Gegner von Hansa Rostock.