Studenten im Hörsaal – fast nirgendwo ist das Leben für Studenten so teuer wie in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Laut einer aktuellen Studie belegt Stuttgart den dritten Platz in der Rangliste der teuersten Hochschulstädte Deutschlands. Nur in zwei anderen Großstädten kostet ein WG-Zimmer mehr als in der Landeshauptstadt.

Stuttgart - 475 Euro pro Monat kostet ein unmöbliertes WG-Zimmer in Stuttgart zum Beginn des Wintersemesters 2018. Das geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsforscher von Empirica hervor. Damit belegt Stuttgart der dritten Platz unter den teuersten Städten für Studenten in Deutschland.

An der Spitze liegt München, dort liegt der Preis für ein WG-Zimmer derzeit bei 600 Euro. Auf Platz zwei folgt Frankfurt mit 488 Euro Monatsmiete.

Empirica hat nach eigener Aussage Tausende Mietinserate für WG-Zimmer ausgewertet, um die Mieten in über 120 Städte zu ermitteln.

Die günstigsten Städte für Studenten sind Chemnitz, Halle an der Saale und Magdeburg. Hier liegen die Preise für ein WG-Zimmer aktuell zwischen 216,5 und 260 Euro im Monat.

Interessant ist zudem der Blick auf die Preisentwicklung. Während die Preise in den günstigen Hochschulstädten nur wenig angezogen haben, sind die Mieten in den teuren Städten förmlich explodiert. Während die Mieten für ein WG-Zimmer in Chemnitz seit dem Wintersemester 2012 – damals lag der Preis bei 190 Euro im Monat – kaum angezogen habe, wurden in Stuttgart, München und Frankfurt deutliche Steigerungen verzeichnet. Im Wintersemester 2012 lag der Preis in Stuttgart noch bei 350 Euro, in Frankfurt bei 372 Euro und in München bei 450 Euro.

Im Video: Vier Mal umziehen in drei Semestern – Studenten in Stuttgart berichten vom Kampf um die Zimmer.

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