Die Strudelbachhexen übernahmen am Wochenende die Festhalle und machten Weissach zur närrischen Hochburg. Bei Spiel, Musik und Guggenmusik wurde ausgelassen Fasnet gefeiert.
Ganz und gar verhext ging’s am Samstag in Weissach zu: In der Festhalle übernahmen die Strudelbachhexen das närrische Kommando – benannt nach dem Bach, der hier nicht nur Wasser, sondern offenbar auch jede Menge Fasnetslust führt. Wie es gute Tradition ist, lud der Fasnetsverein der kleinen Gemeinde im nördlichen Landkreis Böblingen im Januar wieder zum ausgelassenen Partywochenende in die Strudelbachhalle.
Am Nachmittag gehörte die Bühne den kleinsten Narren und Närrinnen: An bunten Spielstationen und bei der Kinderparty wurde getobt, gelacht und getanzt, bis die Hexenbesen glühten. Zur Stärkung gab’s Waffeln und Slushie – beste Voraussetzungen also, damit vielleicht schon der eine oder die andere heimlich vom späteren Aufstieg zur echten Strudelbachhexe träumt.
Am Abend hieß es dann: Lauter, wilder, närrischer! Pünktlich zur traditionellen Hexenzeit um 19.33 Uhr war der Eintritt nur noch den Erwachsenen erlaubt. Auch die Bar öffnete ihre Pforten – laut den Strudelbachhexen nichts Geringeres als die „längste Theke der Fasnet“. Für ordentlich Stimmung sorgten wie gewohnt zahlreiche geladene Gäste. Zur „Hexanacht“ reisten in diesem Jahr die Heuberg Hexa aus Merklingen sowie die Fasnetsfreunde der Karnevalsgesellschaft Buchfinken aus Markgröningen an. Ordentlich Krach – natürlich im besten Sinne – lieferten die Guggenmusiken aus Bietigheim und Kieselbronn, unterstützt vom angeheuerten DJ Bollo, der die Halle endgültig zum Beben brachte.