In jüngster Zeit häufen sich Vorfälle mit freilaufenden Hunden (Symbolbild) Foto: dpa

Erneut hat ein unangeleinter Hund für Aufregung gesorgt: Die Polizei in Leinfelden-Echterdingen sucht nach der Besitzerin eines Hundes, der den Norwich-Terrier einer 46-jährigen Amerikanerin bei einer Beißerei tödlich verletzt hat.

Stuttgart - Erneut hat ein unangeleinter Hund in der Region für Aufregung gesorgt: Im jüngsten Fall sucht die Polizei in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) nach der Besitzerin eines Hundes, der in einem Waldgebiet den Norwich-Terrier einer 46-jährigen Amerikanerin bei einer Beißerei tödlich verletzt hat.

Der Zwischenfall spielte sich am Mittwoch gegen 17 Uhr in einem Waldstück im Gewann Hauwald ab, in der Verlängerung der Böblinger Straße, in der Nähe des Schützenhauses Musberg. Dort begegnete die 46-Jährige zwei unbekannten Frauen, etwa 60 Jahre alt, mit weißen beziehungsweise grauen Haaren, die einen nicht angeleinten Hund dabei hatten. Das Tier soll einem Schäferhund ähnlich gewesen sein, mit einer Schulterhöhe von 90 Zentimetern und einem rotbraunen Fell.

Zwischen den beiden Vierbeinern kam es zu einer heftigen Beißerei, in deren Verlauf der Norwich-Terrier der 46-Jährigen so schwer verletzt wurde, dass er später beim Tierarzt verendete. „Vermutlich wegen sprachlicher Probleme hatten die beiden Hundehalterinnen keine Personalien ausgetauscht“, heißt es bei der Polizei.

Wer Hinweise auf die Besitzerin des rot-braunen Hundes und die beiden älteren Damen geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Filderstadt unter der Rufnummer 07 11 / 7 09 13 zu melden.

Erst am Donnerstag hatte ein nicht angeleinter Hund zwischen Wendlingen und Oberensingen (Kreis Esslingen) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst, weil er den Verkehr auf der B 313 und der Autobahn gefährdete. Das Tier wurde an der Anschlussstelle Wendlingen mit einem Schuss aus einer Polizeiwaffe getötet. Am Dienstag rannte ein nicht angeleinter Jagdhund einer 50-Jährigen bei Rutesheim (Kreis Böblingen) auf die Straße und wurde dort von einem Auto und einem Lkw überfahren.

Unbekannt ist der Halter eines unangeleinten Hundes, der am 22. Januar in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) den Vierbeiner einer 51-jährigen Spaziergängerin angriff. Der Hund der Frau wurde dabei verletzt, obwohl die Besitzerin ihn noch wegzuziehen versuchte. Der Mann, der eine dunkelblaue Jacke mit roten Querstreifen trug, pfiff von der Ferne seinen Hund zurück und verschwand, als ob nichts gewesen wäre.

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