Louboutin begrüßte die Entscheidung am Freitag „hocherfreut“. Foto: epa efe

Ziemlich teure Sohlen: Der französische Designer Christian Louboutin hat im Streit um die Markenrechte an den roten Sohlen seiner Schuhe einen juristischen Sieg errungen. Sein Konkurrent muss Schadenersatz zahlen – und die Schuhe nun vernichten.

Den Haag - Der französische Designer Christian Louboutin hat im Streit um die Markenrechte an den roten Sohlen seiner Schuhe einen juristischen Sieg errungen. Ein Gericht im niederländischen Den Haag verbot dem Konkurrenten Van Haren, weiterhin Fußbekleidung mit roter Sohle zu verkaufen. Louboutin begrüßte die Entscheidung am Freitag „hocherfreut“.

Der Designer und sein Schuhlabel waren schon vor Jahren gegen Van Haren vor Gericht gezogen. Die Richter in Den Haag zogen zwischenzeitlich den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu Rate, der im vergangenen Sommer entschied, dass Louboutin die alleinigen Markenrechte an den roten Sohlen besitzt. Dementsprechend fiel am Mittwoch das Urteil in Den Haag aus. Van Haren muss Louboutin demnach Schadenersatz plus Zinsen zahlen und alle noch im Lager verbliebenen rot besohlten Schuhe vernichten. Die Modelle waren von der US-Schauspielerin Halle Berry gestaltet worden.

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