Der Streit in einem ICE eskalierte. (Symbolbild) Foto: IMAGO/imagebroker/IMAGO/imageBROKER/Michael Weber

Ein 36-Jähriger telefoniert im Ruheabteil eines ICE wohl so laut, dass sich ein 56-Jähriger und seine Begleiterin daran stören. Es kommt zum Streit, der schnell eskaliert. Die Einzelheiten.

Weil er in einem Ruheabteil eines ICE zu laut telefoniert haben soll, ist es zwischen einem 36 Jahre alten Mann und einem 56-Jährigen kurz vor der Ankunft am Stuttgarter Hauptbahnhof in Stuttgart-Mitte zu einem Streit gekommen, der schnell eskalierte. Dabei soll der Jüngere dem Älteren eine Kopfnuss verpasst haben, wodurch es schließlich zu einer Prügelei zwischen den beiden kam.

Wie die Bundespolizei berichtet, hatte der 36-Jährige kurz vor 22 Uhr offenbar so laut telefoniert, dass sich der 56-Jährige und seine Begleiterin gestört fühlten. Die Frau sprach den 36-Jährigen an und bat ihn darum, das Telefonat einzustellen. Doch der Mann telefonierte unbehelligt weiter. Daraufhin habe ihn der 56-Jährige angesprochen und ihn ebenfalls dazu aufgefordert, das Telefonieren im Ruheabteil einzustellen. Dieses Mal reagierte der 36-Jährige, allerdings auf aggressive und beleidigende Art und Weise.

Doch damit nicht genug: Der 36-Jährige sei von seinem Platz aufgestanden, auf die Beiden zugelaufen und habe dem 56-Jährigen eine Kopfnuss verpasst. Daraufhin sei es nach dem bisherigen Kenntnisstand zu einem Handgemenge zwischen den beiden Männern gekommen. Dabei ging die Brille des 56-Jährigen zu Bruch und er klagte über Schmerzen an der Nase, sodass er durch hinzugerufene Rettungskräfte medizinisch versorgt wurde. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen beide Männer wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung.