Ein 50-Jähriger hatte seinen Skoda in einer Parkverbotszone gegenüber einer Hofeinfahrt abgestellt (Symbolbild). Foto: mago/Christian Ohde

Ein im Parkverbot abgestelltes Auto hat in Bietigheim-Bissingen zu einem heftigen Streit geführt. Ein Anwohner wird verletzt, eine Kamera ist verschwunden.

Ein falsch geparktes Auto hat am Montagmittag in Bietigheim-Bissingen zu einem Handgemenge zwischen zwei Männern geführt. Dabei spielte auch eine Digitalkamera eine Rolle, weshalb die Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts eines Raubes ermittelt.

 

Kamera aus der Hand geschlagen

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 50-Jähriger gegen 12.10 Uhr seinen Skoda in der Reichenberger Straße in einer Parkverbotszone gegenüber einer Hofeinfahrt abgestellt, was wiederum einem Anwohner aufgefallen war. Der Senior ging daraufhin mit seiner Digitalkamera nach draußen, um das falsch geparkte Auto zu fotografieren. Währenddessen kam jedoch der 50-Jährige zurück, der den Mann aufforderte, die Bilder umgehend zu löschen.

Aus dieser Aufforderung heraus entwickelte sich ein Streit, der schließlich in Handgreiflichkeiten mündete. In deren Verlauf soll der Skoda-Fahrer dem Senior die Kamera aus der Hand geschlagen und diese an sich genommen haben. Der Anwohner blieb verletzt zurück, der 50-Jährige fuhr mitsamt der Kamera davon und wurde später von der Polizei ausfindig gemacht.

Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise zu dem Vorfall unter der Telefonnummer 0800/1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de entgegen.