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Nach schweren Krawallen in Athen und anderen Städten hat sich die Lage in Griechenland am Montagmorgen entspannt. Vermummte Autonome verließen zwei Universitätsgebäude im Zentrum Athens.

Athen - Nach schweren Krawallen in Athen und anderen Städten hat sich die Lage in Griechenland am Montagmorgen entspannt. Vermummte Autonome verließen zwei Universitätsgebäude im Zentrum Athens. In der Nacht hatten sie von dort Polizisten mit Steinen und Gegenständen beworfen. Auch an der Technischen Universität kam es bis spät in die Nacht zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Hintergrund ist der Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel vor einem Jahr.

Am Montagnachmittag wollen sich Schüler, Studenten und Lehrer zu einer großen Demonstration versammeln. Für die Polizei gilt deshalb weiter höchste Alarmbereitschaft. Über 10.000 Polizisten sind seit Samstag im Einsatz. Nach dem Tod des Jungen am 6. Dezember 2008 war Griechenland von einer beispiellosen Welle der Gewalt überzogen worden.

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