Vor allem Familien mit Kindern strömten am Donnerstag zum Traumpalast: Dort hat der berühmte Weihnachtstruck von Coca-Cola Halt gemacht. Es bildeten sich lange Schlangen.
Wohl kaum ein Fest wird kommerziell so ausgeschlachtet wie Weihnachten: Nach Geschenken Suchende füllen Geschäfte oder ordern beim Onlinehandel, auf Weihnachtsmärkten klingeln die Kassen. Unternehmen, Supermärkte und Warenhäuser bemühen sich zudem um einen vorderen Platz auf der Rangliste der rührseligsten Werbespots zum Fest der Liebe.
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Dabei hat es besonders ein Unternehmen schon vor rund 100 Jahren vollbracht, Weihnachten eng mit der eigenen Marke zu verknüpfen: Denn Coca-Cola hat das gängige Bild des runden, lachenden Santa Claus in Rot in den Köpfen der Menschen geprägt. Und dann gibt es noch die berühmten Trucks aus der Weihnachtswerbung des Getränkeherstellers, die Jahr für Jahr in TV-Spots rollen – und in Deutschland auch ganz echt auf Tournee gehen.
Coca-Cola-Weihnachtstruck in Leonberg: „Kindheitstraum“ für Kino-Chef
Bei seiner Tour durch das Land hat so ein Weihnachtstruck am Donnerstag auch vor dem Leonberger Traumpalast Halt gemacht. Der Andrang war riesig, wohl auch ein Beweis dafür, dass der leuchtende, rote Truck, stilecht bedruckt mit dem Coca-Cola-Santa, für viele nach wie vor der Inbegriff der Weihnachtszeit scheint. Für Traumpalast-Chef Marius Lochmann, der sich um den Besuch des Weihnachtstrucks vor seinem Kino bemüht hatte, ist das sogar ein „absoluter Kindheitstraum“, wie er unserer Zeitung verrät.
Hauptsächlich Familien mit jungen Kindern sind gekommen, um den weihnachtlichen Truck in der Dunkelheit vor dem Leonberger Kino leuchten zu sehen. Zum Beispiel Renia aus Leonberg, die mit ihrer Familie gekommen ist. „Die Kinder haben das in der Werbung gesehen“, erzählt sie. Um sie herum wippen zahlreiche Zwerge aufgeregt auf den Fußballen, ein paar Meter weiter zieht ein Mädchen ihren Vater am Jackenärmel in Richtung Truck.
Lange Schlangen rund um den Weihnachtstruck am Traumpalast Leonberg
Für die Besucherinnen und Besucher gab es einige Attraktionen rund um die Marke Coca-Cola, für die sich besonders nach Einbruch der Dunkelheit lange Schlangen um den Truck herum bildeten. So konnte man sich im Inneren des Trucks eine kleine Cola-Flasche mit dem eigenen Namen bedrucken lassen – und ein Foto mit dem rot gekleideten, bärtigen Weihnachtsmann machen. Außerdem gab es ein Gewinnspiel, für dessen Teilnahme die Besucher aber einen Kassenbon für ein Coca-Cola-Produkt vorzeigen mussten.
Offiziell fährt der Weihnachtstruck in diesem Jahr übrigens zwölf Städte und Gemeinden an – es gibt aber auch zahlreiche, zusätzliche Halte, die Coca-Cola „Partnerstopps“ nennt, und zu denen auch Leonberg gehörte. Bereits gehalten hat der Truck auf dieser Tour in Neckarsulm, Esslingen und Waiblingen. In Baden-Württemberg gibt es ihn dann nur noch einmal zu sehen: Am 20. Dezember im Europapark. In Heidelberg wird ein Truck auch auf einen Zug geladen, der Besuch geht allerdings nur mit Ticket.