Schwäbisch Gmünd und die Landesgartenschau 2014 – eine besonders glückliche Allianz. Foto: Max Kovalenko

700.000 Besucher zählt die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd bisher. Die nächste Zahl ist schon ausgerufen: „Bis zum Finale am 12. Oktober“, so Arnold, „wollen wir eine Million ­Besucher erreichen“.

Stuttgart - 700.000 Besucher zählt die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd bisher. Die nächste Zahl ist schon ausgerufen: „Bis zum Finale am 12. Oktober“, so Arnold, „wollen wir eine Million ­Besucher erreichen“.

Chance genutzt

Eine Landesgartenschau ist immer eine Chance für eine Stadt und die jeweilige Region. Schwäbisch Gmünd und die Landesgartenschau 2014 – das scheint gleichwohl eine besonders glückliche Allianz. „Wir ­haben die Stadt selbst zum Teil der Landesgartenschau gemacht“ bekräftigt Richard Arnold (CDU, Oberbürgermeister der ältesten Stauferstadt, am Freitag als Gast beim Stadtschreibtisch unserer Zeitung im Buchhaus Wittwer in Stuttgarts Zentrum. „Das waren lange Diskussionen, aber jetzt sind alle begeistert“. Alle – das sind neben den glücklichen Gmündern offiziell 700 000 ­Besucher der Landesgartenschau. „Damit“, freut sich OB Arnold, „haben wir jetzt schon annähernd unser Gesamtziel von 750 000 Gästen erreicht“. Die nächste Zahl ist schon ausgerufen: „Bis zum Finale am 12. Oktober“, so Arnold, „wollen wir eine Million ­Besucher erreichen“.

Mehr als Farben

Besonderes bietet die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd vieles – auch und gerade im Detail. Etwa die Reihe „Temporäres Atelier“ im Forum Gold und Silber. Noch bis einschließlich kommenden Dienstag ist der Maler Alfred Bast zu Gast. „Natur und Technik zu versöhnen“, sagt Bast, „ist eine der großen Herausforderungen der Gegenwart“. In Schwäbisch Gmünd sei dies mit der „Bürgergartenschau“ (OB Arnold) gelungen. Aus „Furcht einflößenden Unorten seien qualifizierte Orte geworden – „von den Menschen für die Menschen“.

Beobachten und Staunen

Das genaue Beobachten, sagt der M;aler ­Alfred Bast, bestimme den Ausgangspunkt seiner Arbeit. „Das gilt auch für mich“, sagt Ernst Mantel. An diesem Sonntag ist der Komiker, bekannt geworden als Mitstreiter des Comedy-Trios Die Kleine Tierschau, mit seinem Soloprogramm „Ha komm!“ an diesem Sonntag auf der Remspark-Bühne in Schwäbisch Gmünd vor. Beginn ist um 19 Uhr. Mantel ist begeistert von der Gartenfreude in und um Schwäbisch Gmünd – „die ganze Stadt ist wie verwandelt“, sagt er. „Wir alle genießen dieses positive Gefühl“.

Gmünd ist wachgeküsst

Alfred Bast geht noch weiter. „Ich habe Schwäbisch Gmünd immer zwiespältig gesehen“, sagt er, aber durch die Landesgartenschau ist hier ungeheuer viel passiert. „Eigentlich“, sagt er, „ist es doch verknappt so – hier wurde eine Kröte geküsst und wir staunen über einen strahlenden Prinzen.“ „Und dies“, so Bast, „ist einfach toll“.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: