Buntes Vergnügen: Familienmusical „Das Phantom von Opa“ im Theaterhaus Stuttgart Foto: G2 Barani

Wie sieht es hinter den Kulissen der Kultureinrichtungen in der Region Stuttgart aus? Antworten gibt die „Stuttgarter Nachrichten“-Veranstaltungsreihe „Ortstermin“. Nächste Station ist am Donnerstag, 10. August, um 16 Uhr das Theaterhaus Stuttgart.

Stuttgart - Das Theaterhaus Stuttgart ist weit mehr als eine feste und überregional ausstrahlende Kulturbetriebs-Größe. Lesungen , Comedy, Konzete, ein eigenes Schauspielensemble und ein eigenes Tanztheaterensemble um den „Colours“-Macher Eric Gauthier – es gibt nichts, das es nicht gibt in den Theaterhaus-Hallen am Pragsattel.

Wiedersehen mit Christian Berg

Einer, der das Theaterhaus noch aus dessen Zeit in Wangen kennt, ist der Kindertheatermacher Christian Berg. Von Cuxhaven aus gibt er in den 1990er Jahren dem Mitmachtheater eine neue Qualität und eine neue Größe. Mit dem auch im Theaterhaus in Wangen gezeigten „Oh wie schön ist Panama“ dem „ersten ­Janosch-Musical der Welt“, beginnt eine ­Erfolgsgeschichte, die Christian Berg – ­beflügelt auch durch die Zusammenarbeit mit dem Konstantin Wecker als Komponist – zum profiliertesten ­deutschen Kinder­theatermacher aufsteigen lässt.

Neubeginn nach tiefem Fall

Der Erfolg aber ist zu groß. Berg muss zuletzt nahezu alle Rechte an Erfolgsstücken wie „Jim Knopf“ oder „Dschungelbuch“ ­billigst abgeben. In seinen Worten: „Ehre weg, Frau weg und Theaterrechte weg, die im Zuge der Insolvenz, samt Bühnenbildern und Kostümen, verkauft wurden“. Inzwischen aber ist Christian Berg wieder da – ­begeistert Klein und Groß mit seinen Versionen etwa von „Oliver Twist“ oder „Der ­Fischer und seine Frau“.