Der Corona-Impfstoffkandidat der Tübinger Pharmafirma Curevac galt lange als vielversprechend. Umso größer ist nun die Enttäuschung.

Stuttgart - Die Erwartungen an den Impfstoff des Biotech-Unternehmens Curevac, das mit dem Pharmakonzern Bayer kooperiert und an dem auch der Bund beteiligt ist, haben sich vorerst nicht erfüllt. Wie die Tübinger jetzt mitteilten, hat ihr Impfstoffkandidat in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen Covid-19 erzielt. Damit habe er die vorgegebenen Kriterien nicht erfüllt. Die Wirksamkeit der anderen in der EU verwendeten Impfstoffe ist weitaus besser. Vorstandschef Franz-Werner Haas begründete den Rückschlag mit den neuen Virusvarianten. „Wir bekämpfen eigentlich ein anderes Virus“, sagte er. Warum es aber viel zu früh ist, das Vakzin endgültig abzuschreiben – das erklärt Wirtschaftsredakteur Andreas Geldner im aktuellen Podcast.

Was beschäftigt die Menschen in Baden-Württemberg? Welche Themen stehen auf der landespolitischen Agenda? Und welche Rolle spielen Entwicklungen woanders in der Welt für den Südwesten? Der Feierabend Podcast fasst für Sie das wichtigste Thema des Tages zusammen – für die Region Stuttgart, für Baden-Württemberg und die Welt.

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