Der VfB musste sich in Leipzig knapp geschlagen geben. Foto: AFP

Am 9. Spieltag der Bundesligasaison sind RB Leipzig und der VfB Stuttgart zum ersten Mal überhaupt aufeinander getroffen. Wir haben die Stimmen der Beteiligten zur Partie zusammengefasst.

Leipzig - Bei der 0:1-Niederlage in Leipzig zeigte der VfB Stuttgart eine couragierte Leistung, belohnte sich allerdings nicht dafür. Trotz eines Chancenplus gelang es den Schwaben nicht, den Ball im Gehäuse der Hausherren unterzubringen. Die beste Möglichkeit hatte Takuma Asano, der am Pfosten scheiterte. Leipzig genügte der Geniestreich von Marcel Sabitzer, um die drei Punkte einzufahren. Stuttgart ist damit weiterhin ohne Auswärtspunkt und folglich auch Letzter in der Auswärtstabelle der Liga.

Wir haben die Stimmen der Akteure nach dem Spiel gesammelt.

RB-Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl: „Wir haben uns heute wesentlich schwerer getan, als in den Spielen zuvor. Das lag auch am Gegner. Wir haben heute viele Dinge geändert, mussten umstellen und das hat man gemerkt. Das war heute ein Arbeitssieg. Ein Sieg, den man sich verdienen muss. Es war wichtig, den knappen Sieg über die Zeit zu bringen. Glänzen war heute nicht gefragt. Ich hoffe am Mittwoch sind wir wieder frischer, da wartet ein starker Gegner auf uns.“

VfB-Trainer Hannes Wolf: „Wir ärgern uns sehr über die Niederlage. Unsere Basis war heute die Verteidigung, das hat die Mannschaft heute sehr gut gemacht. Wir wollten unbedingt verhindern, dass RB so aufspielt wie zuletzt, das hat funktioniert. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir auch Chancen gehabt, wir gehen insgesamt mit einem Chancenplus aus dem Spiel. Doch da fehlte dann das Quäntchen in den Abschlüssen. Das hat man dann beim Gegentor gesehen, Sabitzer hat einfach die Qualität für so ein Tor. Inhaltlich möchte ich meiner Mannschaft dennoch ein großes Kompliment machen.“

VfB-Sportchef Michael Reschke: „So wie die Mannschaft sich heute über weite Strecken präsentiert hat, war das der beste Auswärtsauftritt der Saison. Die taktischen Anforderungen des Trainers wurden voll umgesetzt, sowohl läuferisch und auch kämpferisch war das gut. Wenn wir daran anknüpfen, können wir in den kommenden Auswärtsspielen auch etwas mitnehmen. Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit, als Tiefe da war, nicht geschafft, in Schlüsselsituationen zum Abschluss zu kommen.“

VfB-Kapitän Simon Terodde: „Wir haben nicht allzu viele Chancen des Gegners zugelassen, selbst in der ersten Hälfte. Leider war dieser eine Distanzschuss dann drin. Gerade im zweiten Durchgang haben wir immer wieder Nadelstiche gesetzt und uns ein Chancenplus erarbeitet. Auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, können wir auf unserer Leistung aufbauen.“

VfB-Spieler Andreas Beck: „Unser Anspruch ist es natürlich, auch mal auswärts etwas mitzunehmen. Wir müssen das heute leider so hinnehmen. Leipzig ist eine Champions-League-Mannschaft, die sind eben ein Stück weiter. Wir sind ein Aufsteiger und dennoch hatten wir hier heute die Möglichkeit, etwas zu holen. Es war eines unserer besten Auswärtsspiele.“

VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler: „Wir sind natürlich nicht zufrieden mit unserer Auswärtsbilanz. So langsam fängt das echt ein Stück weit an, zu nerven. Ich denke, wir waren gegen starke Leipziger bis zum Schluss im Spiel, haben dagegen gehalten, vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel gut gestaltet. Heute hat uns einfach ein Tor gefehlt.“

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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