VfB-Torhüter Gregor Kobel machte beim 1:2 keine gute Figur, nahm nach der Partie die Schuld mit auf sich. Foto: Pressefoto Baumann/Volker Müller

Der VfB Stuttgart verliert gegen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden mit 1:2 (1:2). Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden zeigte eine couragierte Leistung und siegte trotz Unterzahl gegen einen im zweiten Durchgang anrennenden VfB Stuttgart, der in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. So endete das Spiel mit einem 1:2 (1:2).

Nach der Begegnung haben sich die beteiligten Akteure zum Spiel geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

SVWW-Trainer Rüdiger Rehm: „Wir sind natürlich super reingekommen, haben früh geführt und dann vieles wegverteidigt, was gegen den VfB ja nicht einfach ist. Aber was dann nach der Pause abgelaufen ist, war einfach nur brutal. Der VfB war drückend überlegen und hatte viele Chancen. Wir haben hier mit Glück gewonnen, das muss man klar sagen. Aber das ist ja im Fußball zum Glück nicht verboten.“

VfB-Trainer Tim Walter: „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen und viel zu wenig investiert. Die Mannschaft hat überhaupt nicht reingefunden. Das muss man so festhalten. Heute war so ein richtiger Scheißtag, so etwas gibt es manchmal. Dennoch muss ich meiner Mannschaft für den zweiten Durchgang ein ordentliches Zeugnis ausstellen. Doch heute hätten wir noch ewig weiterspielen können, wir hätten kein Tor geschossen.“

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VfB-Keeper Gregor Kobel: „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit keinen guten Auftritt hingelegt und haben uns bei beiden Toren nicht gut angestellt. Das zweite Tor geht auch auf meine Kappe, da müssen wir überhaupt nicht diskutieren. Dann kommen wir gut aus der Pause, legen gut den Schalter um, treffen aber das Tor nicht. Wir müssen da unsere Chancen besser ausspielen. Ich habe über die Woche nichts wahrgenommen, was auf Überheblichkeit in der Mannschaft schließen ließ. Wir müssen uns einfach klar sein, dass jeder, der hierher kommt, super heiß ist. Für die ist es quasi das Spiel des Jahres. Damit müssen wir umgehen können.“

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VfB-Sportdirektor Sven Mislintat: „Das war nicht das Spiel, das wir uns vorgestellt haben. Wir waren in der ersten Hälfte nicht scharf. Aber man muss auch die zweite Hälfte in die Bewertung mit reinnehmen. Da sollten wir uns eigentlich bei so vielen Chancen mit dem 2:2 belohnen.“

Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die besten Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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