Amazon-Gründer Jeff Bezos als Space Cowboy. Foto: AFP/JOE RAEDLE

Der superreiche Amazon-Gründer Jeff Bezos fliegt ins All, doch zuvor macht er sich in seiner Verkleidung lächerlich. Ein Stilcheck.

Stuttgart - Amazon-Gründer Jeff Bezos hat am Jahrestag der ersten Mondlandung seinen ersten Ausflug ins Weltall unternommen. Viele hat das ja aufgeregt: die Geldverschwendung, der Größenwahn eines geltungssüchtigen Multimilliardärs. Kann man so sehen. Doch das eigentliche Ärgernis war die lächerliche Verkleidung dieses Typen, der Cowboy-Hut und die Boots zum kobaltblauen Overall. Weil Bezos das Klischee vom geschmacklosen superreichen Amerikaner unbedingt bestätigen wollte, schritt er wie eine Mutation aus Vorstadt-Klempner und John Wayne zur Rakete, auf der er – Achtung, peinliches Bild! – als Space Cowboy ins All ritt. Wahnsinn.

Das All als Rinderweide

Der Sternenhimmel als Kuhweide – das hat das Weltall wahrlich nicht verdient. Das ist ungefähr so cool, als wäre der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf dem Weg zu seiner Mission in Socken und Birkenstocksandalen Rampe erschienen. Und dann war dieser Cowboy-Hut auch eine Nummer zu groß. Gut möglich, dass nach diesem Auftritt der nächste prominente megareiche Weltraumtourist in kurzen Golfhosen sein Ticket löst.

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