Für den Bau von Wohnungen sollen in Zukunft Steureranreize geschaffen werden. Foto: dpa

Nils Schmid von der SPD Baden-Württemberg ist angetan von der Idee des Bundes für Wohnungsbau in Zukunft Steueranreize auszuloben.

Berlin - Der baden-württembergische Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat die Pläne des Bundes begrüßt, steuerliche Anreize für den Wohnungsbau zu schaffen. „Wir brauchen einen echten Schub für bezahlbaren Wohnraum“, teilte Schmid am Donnerstag mit. „Öffentliche Mittel allein werden nicht ausreichen. Wir müssen auch privates Kapital für den sozialen Wohnungsbau aktivieren“, meinte er.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant angesichts der Flüchtlingskrise begrenzte Steueranreize zur Förderung von preiswertem Wohnungsbau. Vorgesehen ist eine Sonderabschreibung, um Wohnungsknappheit kurzfristig zu beseitigen. Steuerliche Maßnahmen sollten möglichst zielgenau sein, wenig Mitnahmeeffekte erzeugen und wenig Verwaltungsaufwand erfordern, wie aus einem Schreiben Schäubles an Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) hervorging.

Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Guido Wolf, machte für den Wohnraummangel im Südwesten dagegen Grün-Rot verantwortlich. Die Landesregierung habe unter anderem die Grunderwerbssteuer erhöht. „Das hat die Menschen vom Bauen abgeschreckt und den Wohnraummangel für alle im Land verschärft“, teilte Wolf mit.

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