Frank Oehler von der Speisemeisterei (Hohenheim): Auch für ihn ist der zweite Stern nicht das erklärte Ziel für 2011. "Das ist uns zu aufwendig, wir konzentrieren uns lieber auf noch mehr Details und mehr Akribie in unserer Küche", sagt er. Viel lieber möchte er irgendwann - wenn es seine Zeit zulässt - seinen Traum verwirklichen, zu Fuß durch Japan marschieren und dort neue Eindrücke sammeln. "Ich bin mit der Zen-Kultur aufgewachsen und finde das dort alles unheimlich spannend", erzählt Oehler. Auch er ist kein Freund von Trends, sondern will weiterhin eine "ehrliche Küche machen, die allen schmeckt". Foto: Piechowski

Back to the roots: Herkunft der Produkte ist vielen wichtiger als ein weiterer Stern.

Stuttgart - Alle Jahre wieder: Zum neuen Jahr werden Vorsätze gefasst, Wünsche formuliert, Ziele gesteckt. Bei dem einen ist es eine Diät, beim anderen das Bedürfnis nach mehr Zeit. Wir haben uns unter den Spitzenköchen der Region nach ihren Vorsätzen für 2011 erkundigt.

Einen Spitzenkoch ans Telefon zu bekommen ist nicht ganz einfach - schon gar nicht zwischen den Jahren, wenn es gilt, sich womöglich schon aufs Silvestermenü vorzubereiten. Doch wenn man die Küchenchefs aus Stuttgart und der Region nach ihren Zielen und Aufgaben für das Jahr 2011 fragt, nehmen sie sich gerne ein paar Minuten Zeit und gewähren Einblick in ihre Küchen und Kochtöpfe. Vor allem bei einem Thema sind sich die Köche einig: Sie wollen sich und ihrer Linie auch in diesem Jahr treu bleiben.

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