Die Denkmallok in Aalen, imposante Kulisse für das Gruppenbild Foto: Wolfgang Nantt

„Mit dem Rad rund um Aalen“, Nachbericht zur Vier-Tages-Tour der Jedermänner Steinheim

Mitte Juni waren 8 Jedermänner des TSG Steinheim mit den Rädern unterwegs um Landschaft, Flüsse und Seen rund um Aalen zu erkunden. Nach der Ankunft am frühen Morgen im Waldhotel direkt gegenüber der Hochschule Aalen wurden die Räder abgeladen und es ging Richtung Südwesten nach Essingen zur Remsquelle. Danach fuhren wir über Bartholomä in das idyllische Wental mit seinen imposanten Felsformationen. Weiter ging es durch das „Steinheimer Becken“ und über Steinheim am Albuch nach Heidenheim/Schnaitheim. Nun führte die Strecke wieder nordwärts über den Itzelberger See. Hier am Stausee der Brenz gab es Gelegenheit zur Mittagseinkehr und für ein kurzes erfrischendes Bad bei Tauchbeckentemperatur. Gestärkt und erfrischt wartete 2 km weiter der Quelltopf der Brenz. Durch die starken Niederschläge der Vorwoche führte der Quelltopf überdurchschnittlich viel Wasser und wir erfuhren das hier das Wasser ganzjährig mit 7° C aus dem Berg quillt. Auf dem weiteren Weg hatten wir noch Gelegenheit die Quellen des schwarzen, roten und weißen Kochers zu besuchen. Wieder in Aalen angekommen ging es quer durch die Stadt zum Hotel. Nach einem üppigen Abendessen und angenehmer Nachtruhe verließen wir Aalen am nächsten Morgen in Richtung Nordwest. Bis zum nordwestlichen Wendepunkt der Tour in Sulzbach/Kocher führte der Weg durch eine wunderbare Landschaft mit einigen Anstiegen und herrlichen Abfahrten. Am Kocher angekommen ging es nahezu eben zurück nach Aalen mit einer Kaffeepause in Abtsgmünd. Der dritte Tag stand im Zeichen der römischen „Hinterlassenschaften“ entlang des Limes. Wachtürme, Kastelle und Ausgrabungsstätten lagen auf dem Weg. Gleich zu Beginn aber konnten wir kurz vor Wasseralfingen beim Schulzentrum ein Überbleibsel der jüngeren Geschichte bestaunen. Die mächtige, wunderbar erhaltene 140 to schwere Tenderdampflok 23 029, Baujahr 1954. Noch bis 1975 war dieser mächtige 21 m lange Stahlkoloss auf den Gleisen der Deutschen Bahn unterwegs. Ein tolles Motiv für unser Gruppenbild. Nach Querung des Bucher Stausees lag der nordöstliche Wendepunkt dieses Tages in Birkenzell. Der Rückweg führte an den Häselbachseen mit ausgedehnten Campingplätzen vorbei in Richtung Ellwangen an der Jagst. Dort angekommen hatten wir die Gelegenheit das schöne Schloss mit tollem Blick auf die Stadt zu erkunden. Nach kurzer Abfahrt in das Stadtzentrum war am frühen Nachmittag eine Döner-Kaffe-Eis-Pause angesagt. Jeder holte sich das wozu im gerade gelüstet hat. Die Rückfahrt nach Aalen konnten wir leider nur mit 7 Radlern antreten. Ein Radler hatte schon den ganzen Tag gesundheitliche Probleme und trat die Rückfahrt deshalb mit dem Taxi an. Am Bucher Stausee kreuzten wir unser Route und radelten entlang des Sees in Richtung Oberalfingen und Aalen, natürlich nicht ohne ein kurzes Bad im See bei deutlich angenehmeren Temperaturen als am ersten Tag. Am letzten Tag hatten wir eine entspannte Tour parallel südlich der Rems über hügelige Landschaft nach Schwäbisch Gmünd. An der Rems waren noch die Spuren des vorangegangenen Hochwassers zu sehen, der Remspark und die Gärten der Landesgartenschau 2019 teilweise gesperrt und nicht begehbar. Imposant anzusehen war jedoch das Forum mit seiner goldenen Fassade. Auf dem Marktplatz genossen wir die wärmenden Sonnenstrahlen bei einer ausgiebigen Pause. Jeder wünschte die autonomen Autos wären schon Wirklichkeit und die Fahrzeuge könnten per Handyruf zur Abholung am Marktplatz fahren. Leider war das nur ein Traum und wir mussten den Remstal-Radweg zurück zu unseren Autos, die immer noch am Hotel in Aalen standen. Wir hatten 4 schöne Tage, die Touren waren gut vorbereitet und die kulturellen Highlights sauber ausgearbeitet. Nach der Tour ist vor der Tour. Mal schauen wo es uns im nächsten Jahr hinzieht.

Bei uns daheim

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