Foto: Martin Peipe

Auch der Schwäbische Albverein kann „das Double“

Bei schönstem Wanderwetter haben sich knapp 30 erwartungsfrohe Wanderer per Bus auf die Reise nach Giengen gemacht. Auf dem Programm standen der Jakobsweg im

Kleinformat und ein Besuch der Charlottenhöhle.

Zunächst war das „Jakobswegle“ angesagt. Es stellt die Strecke von Giengen nach Santiago de Compostela auf einem Rundkurs mit etwa 5 km Länge im Maßstab 1:1000 dar und ist gespickt mit zahlreichen Informationen zu dem berühmten Original. Anhand mehrerer Schautafeln kann man sich Schritt für Schritt zumindest im Geiste dem großen europäischen Pilgerweg annähern. Dazu hat es sich als günstig erwiesen, dass der Wanderführer Martin vor Jahren den gesamten Jakobsweg aus eigener Anschauung kennengelernt hat und daher über ein Füllhorn an sehr interessanten Informationen verfügt.

Einem Seminar zum Thema Jakobsweg gleich, kam dann die Wanderung. Übrigens die kürzeste, die der Wanderführer jemals beim Albverein durchgeführt hat. Aufs Beste in Kenntnis gesetzt und, ohne dass auch nur die kleinste Frage offen geblieben wäre, erreichten die Wanderer nach gut 2-stündiger Wanderung in einer sehr schönen Landschaft

wieder den Ausgangspunkt und waren gespannt, auf den zweiten Teil des Doubles.

Der Besuch der Charlottenhöhle, eine der längsten Höhlen in Süddeutschland, war danach eher ein Kontrastprogramm. Nicht nur, dass das Höhlenklima mit seinen 9° C und 90% Luftfeuchtigkeit zunächst hat frösteln lassen. Vor allem die beeindruckenden Einblicke in die Welt unter Tage haben die Gruppe schnell in ihren Bann gezogen. Ein wahres Tropfsteinparadies mit unzähligen Stalagmiten und Stalaktiten in allen Formen und Größen wird so schnell nicht vergessen werden.

Beim Abschluss im Höhlenhaus schließlich ging der interessante Tag bei netten

Gesprächen und Leckereien aus der Küche und vom Grill auf angenehme Art zu Ende.

Der ausdrückliche Dank aller Teilnehmer ergeht an Rose und Martin Peipe, die mit weit mehr als den selbstgebackenen Jakobsmuscheln einmal mehr einen schönen und erlebnisreichen Wandertag bereitet haben.

Wolfram Kess

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