37 Wanderfreunde auf den Spuren der Kelten
In flotter Fahrt ging es nach Hochdorf/Enz zur Besichtigung des Kelten-
museums. Prof. Dr. Thomas Knopf führte die Wanderfreunde in die Zeit der Kelten. Das Keltenmuseum wurde energetisch und didaktisch
erneuert - ein Kinoraum - digital geht es über die Keltenlandschaft.
Vor 2500 Jahren - auf den Höhen südlich der Enz findet ein prunkvolles
Begräbnis statt. In einer Holzkammer wird ein Mann bestattet, dessen
Reichtum und Geltung sich an den glanzvollen Beigaben zeigt, die ihm
ins Grab folgen. Bald erhebt sich ein mächtiger, weithin sichtbarer Hügel
über seine Grabstätte. 1978 - der Grabhügel ist längst abgetragen, das
Grab wird wiederendeck! Es ist über die Jahrhunderte unangetastet
geblieben! Die moderne Ausgrabung und die darauffolgende jahrelange
Forschungsarbeiten schaffen die Voraussetzung, die Grabkammer mit
ihrer punktvollen Ausstattung detailgetreu zu rekonstruieren.
1991 wird das Keltenmuseum Hochdorf/Enz eröffnet. Es ist dem
Keltenfürsten von Hochdorf, seiner Zeit und seiner Kultur gewidmet. An
der Grabkammer stehend, erleben wir die Bestattung in all ihrem Prunk
heute genauso wie die Zeitgenossen des Keltenfürsten vor 2500 Jahren.
Weit über eine halbe Million Besucher haben sich seither am Orginal-
schauplatz in die Zeit der Kelten zurückversetzen lassen - im Museum
des Jahrhundertfundes von Hochdorf. Nach dem Museumrundgang ging
es zum frühkeltischen Fürstengrab - danach führte eine kleine Wanderung durch Wiesen und Auen und dem Wald - zum Restaurant
am Pfäffenwäldle zum Mittagessen. Wohl gestärkt und vielen neuen
Eindrücken um die " Kelten " ging es wieder nach Höpfigheim zurück.
(Dieter Göhrich)
Bei uns daheim
Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Initiativen verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr.