Der Bildweg wird aufgefräst. Foto: Klein

Ein 500 Meter langes Stück des Bildwegs in Steinenbronn soll aufgegraben werden, um ein Hochspannungskabel in der Erde zu verlegen. Baubeginn sollte am 29. Mai sein. Doch daraus wird nun erst einmal nichts...

Steinenbronn - Eigentlich sollte der Bildweg in Steinenbronn von Montag an für fast fünf Wochen komplett gesperrt werden. Doch während der Sitzung des Technischen Ausschusses am vergangenen Dienstag gab der Ortsbaumeister Tobias Buck den aktuellen Stand durch: „Ich habe heute Nachmittag erfahren, dass so viele Mitarbeiter des Bauunternehmens krank sind, dass die Arbeiten frühestens im September begonnen werden.“ Dabei geht es um das etwa 500 Meter lange Stück des Bildwegs südlich des Gewerbegebiets von der Höhe der Backmanufaktur Treiber bis zum Gewann Kring östlich des Ortes. Dort sollen Hochspannungskabel in der Erde verlegt werden.

Bauarbeiten stießen auf Unverständnis

Ursprünglich sollte der Bildweg wegen der Arbeiten am Montag, 29. Mai, gesperrt und erst am 1. Juli freigegeben werden. So steht es auch in der Amtsblattausgabe, die bereits an die Haushalte von Steinenbronn verteilt worden ist. Die Bauarbeiten stießen bei Otto Elsäßer (Freie Wähler) auf Unverständnis, als Simon Römmich diese noch für die kommende Woche angekündigt hatte. „Das kann nicht sein, dass man vier Wochen lang den Weg sperrt“, sagte der Landwirt und Zweite Stellvertreter des Bürgermeisters. Denn davon wäre auch ein anderer Weg betroffen.

Buck sagte, er habe im Gespräch mit Mitarbeitern des Bauunternehmens nun auch eine andere Methode vereinbart: „Sie werden nun nicht mehr die Fahrbahn aufbaggern, sondern 80 Zentimeter tief fräsen.“ Der Bildweg müsse auch dafür gesperrt werden. „Die abgefrästen Teile würden dann auf die Fahrbahn geworfen. Allerdings geht es schneller, wenn die Arbeiter fräsen und nicht baggern“, sagte Buck.

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