Fast 20 Tonnen Fische sind im Stausee Rötlen bei Ellwangen durch die Hitze gestorben. Foto: dpa

Nicht nur der Max-Eyth-See in Stuttgart, auch der Rötlen Stausee bei Ellwangen ist von der Hitze betroffen. Mehrere Tonnen Fisch sind durch Sauerstoffmangel gestorben.

Aalen - Im Stausee Rötlen bei Ellwangen (Ostalbkreis) hat die große Hitze der vergangenen Tage zu einem massenhaften Fischsterben geführt. Unter Berufung auf den örtlichen Fischereiverein sprach die Polizei Aalen am Samstag von etwa 20 Tonnen Fisch im Wert von rund 50 000 Euro.

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) seien seit Freitagabend im Einsatz, um das Wasser mit Pumpen umzuwälzen und damit abzukühlen und den Sauerstoffgehalt wieder zu erhöhen. Das Problem, dass dem aufgeheizten Wasser der Sauerstoff ausgeht, zeigt sich derzeit in vielen Seen und Flüssen, unter anderem auch im Max-Eyth-See in Stuttgart, wo ebenfalls das THW zur Hilfe gerufen wurde.

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